Bei Sturm glimpflich davongekommen

Feuerwehr wegen „Egon“ im Dauereinsatz

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Im Loh bestand die Gefahr, dass ein Telefonmast umkippt.

Langen/Egelsbach - Windböen bis zu 90 Stundenkilometern, die Feuerwehr im Dauereinsatz – und dennoch ist Langen glimpflich davongekommen bei Sturmtief „Egon“. In Egelsbach gab es sogar keinen einzigen Einsatz der Feuerwehr zu vermelden. Von Markus Schaible

Um 2.49 Uhr war für rund 15 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Langen die Nacht zu Ende. Insgesamt gab es 14 größere Einsätze abzuarbeiten. Windböen brachen Äste ab, stießen Bauzäune und Bäume um. Zusätzlich drohten diverse Bauteile von Gebäuden abzustürzen. Im Loh bestand die Gefahr, dass ein Telefonmast umkippt. Der Bereich wurde abgesperrt, die Telekom verständigt. Richtig viel Arbeit war nach den Worten von Stadtbrandinspektor Frank Stöcker auch die Beseitigung eines großen, umgestürzten Baumes im Schleifweg.

Quasi nebenbei räumten die Einsatzkräfte noch all das von der Straße, was ihnen während ihrer Fahrten auffiel: Plakate, Mülltonnen und Weihnachtsbäume, die zur Abholung bereitlagen, zum Beispiel. „Da ist einiges rumgeflogen“, so Stöcker. Neben den Einsätzen rund um „Egon“ galt es, das Tagesgeschäft abzuarbeiten. Beispielsweise rückte der Löschzug zu einem Feueralarm in die Asklepios Klinik aus.Im gesamten Kreis gab es 93 Einsätze.

Sturmtief "Egon" sorgt für Chaos

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