Feuerwehr übt Brandbekämpfung in Hochhaus

Für den Ernstfall jetzt bestens vorbereitet

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Im Brandfall den Aufzug nicht benutzen: Die Feuerwehrleute müssen sich auch bei der Übung durch das Treppenhaus bis in den 14. Stock des Hochhauses in der Feldbergstraße 35 vorarbeiten, das die Baugenossenschaft zur Verfügung gestellt hatte.

Langen - Unter realistischen Bedingungen übt es sich für die Feuerwehr am besten. Doch dazu muss auch ein geeignetes Objekt zur Verfügung stehen.

Der Baugenossenschaft Langen hat es die Freiwillige Feuerwehr zu verdanken, dass sie nun sogar gleich zweimal einen Rettungseinsatz in einem Hochhaus simulieren konnte. „Im Rahmen der Umbau- und Renovierungsmaßnahmen im Hochhaus Feldbergstraße 35 ergab sich für uns die einmalige Chance, eine nicht alltägliche Übung durchzuführen“, freut sich der stellvertretende Stadtbrandinspektor Michael Scholl. Zwei Montagabende hintereinander rückten die Einsatzkräfte ins Nordend aus, um in dem derzeit eingerüsteten Gebäude den Ernstfall zu proben.

Das Übungsszenario sah vor, dass bei Renovierungsarbeiten im 14. Stock ein Brand ausbrach. Durch das Feuer wurde die gesamte Etage verraucht. Des Weiteren wurden drei Bauarbeiter vermisst.

Die Aufgaben für die Feuerwehrleute waren klar umrissen: Retten der vermissten Bauarbeiter, Brandbekämpfung, Durchsuchung der gesamten 14. Etage nach eventuell weiteren hilflosen Personen, Entrauchung des Stockwerks. Neben der Bewältigung einer für die Langener Wehr nicht alltäglichen Lage (eben einem Feuer in einem Hochhaus) sollten auch die Kommunikation der eingesetzten Atemschutztrupps untereinander und mit den Führungseinheiten, die Kommunikation in der Führungsebene sowie die Koordination mehrerer gleichzeitig eingesetzter Atemschutztrupps geübt werden. Zudem konnten die eingesetzten Helfer die Örtlichkeit und deren Begebenheiten kennenlernen. (ble)

Feuerwehr-Übung an Langener Terrassen

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