Flammen zerstören Wohnhaus

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Mit einem Großaufgebot bekämpften mehrere Feuerwehren gestern Morgen den Brand in der Riedstraße. Insgesamt waren zwischen 60 und 70 Brandschützer aus Langen, Egelsbach, Sprendlingen und Neu-Isenburg im Einsatz.

Langen ‐ Auf zirka 150.000 Euro beziffert die Polizei den Schaden, den ein Feuer gestern Morgen in einem Wohnhaus in der Riedstraße anrichtete. Die beiden Bewohner, ein 62 und 65 Jahre altes Geschwisterpaar, hatten sich beim Eintreffen der Feuerwehr schon ins Freie retten können. Von Frank Mahn

Sie wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Der Ursache für den Brand gehen Spezialisten der Kripo auf den Grund.

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Wohnhaus in Flammen

Es war kurz nach sieben, als Feuerwehr und Polizei alarmiert wurden. Aus den Fenstern im ersten Stock und im Dachgeschoss schlugen Flammen und eine riesige Qualmwolke stieg auf. Die Anwohner wurden via Radio gebeten, wegen der starken Rauchentwicklung Türen und Fenster nicht zu öffnen.

Bilder vom Feuerwehreinsatz

Wohnhaus in Flammen

Witterungsbedingt gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig, weil die Helfer erst Schnee schaufeln mussten, um den Hydranten freizulegen. Auch das Auftauen des gefrorenen Metalldeckels kostete Zeit. Als die Wasserversorgung stand, bekamen die Brandschützer das Feuer schnell unter Kontrolle und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude. Um kurz vor acht hatten die Einsatzkräfte um Stadtbrandinspektor Frank Stöcker die Lage im Griff.

Die Flammen hatten sich vermutlich vom ersten Stock ins Dachgeschoss ausgebreitet. „Das Feuer war heftig“, sagte Stadtbrandinspektor Frank Stöcker. Bis gegen 16 Uhr waren seine Leute mit Aufräum- und Sicherungsarbeiten beschäftigt.

Weil sich ein erhöhter Bedarf an Feuerwehrleuten abzeichnete, die an Atemschutzgeräten ausgebildet sind, waren zwischenzeitlich die Kollegen aus Sprendlingen, Egelsbach und Isenburg als Verstärkung angefordert worden. Die Vermutung, dass sich noch Personen im Haus befinden, stellte sich aber glücklicherweise als falsch heraus.
Die beiden Bewohner müssen sich nun erst mal eine andere Unterkunft suchen. Das Einfamilienhaus ist unbewohnbar.

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