Frankreich-Austausch der Dreieichschule

Freundschaft und Verständnis

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Französisch-deutsche Freundschaft: Die Schüler aus Langen und Romorantin hatten nicht nur bei der Abschiedsparty im Jugendzentrum viel Spaß.  

Langen - 25 Jugendliche aus Romorantin und ihre Gastgeber von der Dreieichschule erleben tolle Tage.

Die neuen Freunde sind wieder wohlbehalten zurück in der Heimat, doch dank WhatsApp, Skype & Co. ist auch weiterhin ein intensiver Kontakt garantiert: Der Schüleraustausch zwischen Jugendlichen der Dreieichschule und dem Collège Maurice Genevoix in Romorantin hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht und das gegenseitige Verständnis gefördert.

Eine ganze Woche haben die 25 Schüler der Französisch-Klasse Jahrgangsstufe 8 des Langener Gymnasiums (Französisch als erste Fremdsprache) ihre 25 Gäste aus Langens Partnerstadt Romorantin beherbergt und mit ihnen viel unternommen. Und dabei wurde genau das erreicht, was der bereits traditionelle Frankreich-Austausch bezweckt: „Eines der Lernziele ist, ein gegenseitiges Verständnis füreinander zu entwickeln und die deutschen und französischen Schüler einander näher zu bringen“, sagt Dirk Böhmer, auf Langener Seite gemeinsam mit Astrid Kaiser verantwortlich.

Für die Jugendlichen waren es ereignisreiche, aber auch anstrengende Tage: Nach der Begrüßung der Franzosen im Rathaus durch Bürgermeister Frieder Gebhardt (unsere Zeitung berichtete) konnten die Gäste Langen anhand einer Rallye, die von ihren deutschen Austauschpartnern während eines Projekttages erarbeitet worden war, erkunden. Im Anschluss an diese erste geografische Erkundung der Sterzbachstadt stand mit dem Badmintonturnier ein sportliches Highlight an, das Sportlehrer Bernd Heußler organisiert hatte.

Die eigenen Sinne schärfen

Am zweiten Tag gingen die Schüler dann im Schloss Freudenberg nahe Wiesbaden auf Erkundungs- und Erfahrungsreise ihrer Wahrnehmungsfähigkeiten. Derart die eigenen Sinne geschärft, machten sie sich am folgenden Morgen auf den Weg zum Maintower, um sich von der Aussichtsplattform Frankfurt von oben anzusehen. Die freie Zeit bis zum Besuch des Filmmuseums nutzten die Gäste aus der mittelfranzösischen Kleinstadt unter anderem zum Einkaufsbummel.

Die Gestaltung des Wochenendprogramms oblag dann den Langener Familien, wobei die Verständigung nicht immer ganz einfach war (einige der Franzosen haben erst seit Kurzem Deutschunterricht), doch mit Wörterbuch, Übersetzungsprogrammen und „Händen und Füßen“ konnte jedes Problemchen gelöst werden.

Am Montag nahmen die französischen Schüler am Unterricht in verschiedenen Klassen der siebten und achten Jahrgangsstufe an der Dreieichschule teil. Gemeinsam mit ihren Austauschpartnern ging es nachmittags noch nach Mainz, wo alle trotz des schlechten Wetters den französischen Einflüssen bei der Führung „Mayence et la France“ hinterherspürten. Abends stieg dann die große Abschiedsparty im Jugendzentrum, ehe am folgenden Morgen die Heimreise anstand. Doch war dies nur ein Abschied auf Zeit, denn der Rückbesuch der Langener wird vom 14. bis 21. April stattfinden.

Neben den vielen kulturellen Angeboten und sportlichen Aktivitäten ist ein wichtiger Baustein des Austausches natürlich die sprachliche Förderung, erklärt Böhmer. Darüber hinaus haben die Schüler die Tagesaktivitäten sowie ihre Eindrücke und Erlebnisse sowohl auf Plakaten als auch in ihren jeweiligen Austauschtagebüchern dokumentiert.

Wer mehr über den Frankreich-Austausch erfahren möchte, kann sich die Dokumentation am Samstag, 7. Februar, von 10 bis 13 Uhr beim Tag der offenen Tür an der Dreieichschule ansehen.

(ble)

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