Jetzt anschauen, im März bieten

Fundsachen unter virtuellen Hammer

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Das Lager ist voll, jetzt wird geräumt: Unter anderem Fahrräder werden von der Stadt im Internet versteigert.

Langen - Schnäppchenjäger aufgepasst: Ab sofort stellt die Stadt Langen im Internet auf den Seiten www.sonderauktionen.net und www.e-fund.eu die Fundstücke vor, die sie am 13. März, ab 19 Uhr online versteigert. Zum Angebot gehören Herren-, Damen- und Kinderfahrräder, Mountainbikes, Handys, Smartphones und auch Schmuck.

Das Prozedere läuft wie folgt ab: Für jeden Gegenstand gibt es einen Höchst- und einen Niedrigstpreis. Den Zuschlag erhält, wer am meisten bietet. Die Versteigerung fängt mit dem Höchstpreis an und nähert sich dann wie eine zurücklaufende Uhr in Cent-Schritten immer mehr dem Niedrigstpreis. Bieter haben die Möglichkeit, von vorneweg einen Kaufbetrag anzugeben oder sie schlagen zu einem beliebigen Zeitpunkt zum aktuellen Preis zu.

Beispiel: Für ein Fahrrad gelten ein Höchstpreis von 50 und ein Mindestpreis von 10 Euro. Bieter eins trägt sich mit einem Gebot von 11,50 Euro in die Liste ein, Bieter zwei mit 26,30 Euro. Als die „Uhr“ im Laufe der Aktion auf 29,90 Euro steht, gibt Bieter drei ein Kaufgebot für diesen Preis ab und erhält den Zuschlag. Würde er das nicht tun, ginge das Rad an Bieter zwei – Nummer eins geht auf jeden Fall leer aus.

Die ersteigerten Fundsachen müssen unverzüglich im Rathaus bezahlt und abgeholt werden. Eine Garantie wird für sie nicht übernommen. Auch ein Rücktritt vom Kauf und der Versand zum Käufer sind nicht möglich. Zur Auktion kommen nur Dinge, die länger als ein halbes Jahr im Fundbüro aufbewahrt wurden und für die keine Eigentümer ermittelt werden konnten. Verlierer und Finder haben noch bis 12. März, 12 Uhr, Gelegenheit, ihre Ansprüche im Fundbüro im Rathaus (Bürgerbüro) zu den allgemeinen Öffnungszeiten geltend zu machen.

ble

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