Wo Langener ihre letzte Ruhe fanden

Die Geschichte der Friedhöfe

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Gerade erst nach der umfangreichen Sanierung wiedereröffnet: Die Trauerhalle ist am Sonntag, 10. April, Schauplatz eines Bildervortrags über die Geschichte der Langener Friedhöfe.  

Langen - Fast alles über die Historie der Langener Friedhöfe weiß der Heimatkundler Reinhold Werner. Am Sonntag, 10. April, wird er im gleichnamigen Bildvortrag davon berichten.

2 500 Jahre Langener Begräbnisgeschichte hat Werner zusammengetragen. Beginnend mit einem Einblick in die Hallstattkultur der Hügelgräber der Koberstadt erzählt er, wo Langens Einwohner im Laufe der Jahre zur letzten Ruhe gebettet wurden. Historisch gesehen besitzt die Sterzbachstadt drei Gottesäcker: Den Kirchhof um die Vorgänger-Kirchenbauten der Stadtkirche, den 1583 aus der Gemeinde in den Süden ausgelagerten Friedhof und den seit 1826 genutzten Friedhof unterhalb des Steinbergs mit seinen Erweiterungen. „Alle sind Spiegelbilder der Stadtgeschichte und haben erkennbar ihre Spuren hinterlassen“, sagt Werner.

Dem bebilderten Referat schließt sich ein gemeinsamer Rundgang in der Parkanlage an der Friedhofstraße an. Ehrenmal, Ehrenfriedhof, historische Grabreihen, das Germania-Denkmal, der jüdische Friedhof und die Friedhofsmauer mit alter Leichenhalle können dabei in Augenschein genommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Der Vortrag beginnt um 14.30 Uhr in der frisch renovierten Trauerhalle auf dem Gelände an der Friedhofsstraße 51.

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