Aus der Gesellschaft in die Stadt hineinwirken

Joost Reinke als Vorsitzender: Wählerinitiative Langen (WiLa) formiert sich

Möchten zusammen in Langen etwas bewegen: Birgit Naumburg, Stefan Felber, Joost Reinke, Herbert Schmid und Ayse Yilmaz (von links).
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Möchten zusammen in Langen etwas bewegen: Birgit Naumburg, Stefan Felber, Joost Reinke, Herbert Schmid und Ayse Yilmaz (von links).

Bürgernah, kommunal, dialogbereit und nachhaltig – so möchte sie auftreten, die neue Wählerinitiative Langen (WiLa) um den fraktionslosen Stadtverordneten Joost Reinke, die sich vor Kurzem offiziell gegründet hat.

Langen – „Mit der WiLa wurde etwas ins Leben gerufen, was es in dieser Form in Langen bisher noch nicht gegeben hat“, betont Reinke. Die Initiative ist ein Verbund von Personen aus Langen, die kommunalpolitisch interessiert sind und sich für die Interessen ihrer Mitmenschen einsetzen wollen. Sie versteht sich als Bewegung, die „aus der Stadtgesellschaft kommend in die Stadt Langen hineinwirken will“.

Die WiLa ist jedoch weder eine Partei noch ein Verein. „Sie ist ideologisch nicht festgelegt und funktioniert nicht nach dem traditionellen Parteienmuster von rechts oder links“, heißt es in einem selbst auferlegten Regelwerk. Die WiLa möchte vor allem die Langener Bürger ansprechen, die sich bisher von keiner Partei angemessen vertreten gefühlt haben.

Bei einer Mitgliederversammlung wurde ein dreiköpfiger Leitungskreis einstimmig gewählt. Dem Vorsitzenden, Gymnasiallehrer Reinke, stehen zwei Beisitzer zur Seite: die Diplom-Ingenieurin Ayse Yilmaz und der Haustechniker Stefan Felber. Unterstützt wird das Trio von zwei „Vertrauenspersonen“: Birgit Naumburg, Geschäftsleiterin des Amtsgerichts Langen, und Herbert Schmid, Geschäftsführer eines Dietzenbacher Elektronik-Unternehmens. Die WiLa ist offen für interessierte Mitbürger. Mitglied werden könne, so heißt es im Regelwerk, wer „sich dem deutschen Grundgesetz und der Verfassung des Landes Hessen verpflichtet weiß“ und wer „weder extremistische noch gewaltverherrlichende Ansichten verbreitet“. Außerdem sollten WiLa-Mitglieder keiner politischen Partei angehören, „damit sie frei und unabhängig agieren können“.

Konkret möchte sich die Wählerinitiative zum Beispiel für ein gutes Miteinander zwischen „Altbürgern“ und „Neubürgern“ und für mehr Transparenz in der Langener Politik einsetzen. Auch will die WiLa für mehr Bäume im Stadtgebiet und gegen eine „weitere Nachverdichtung und Zubetonierung“ kämpfen. Zudem setzt sie sich dafür ein, dass die soziale Infrastruktur in Langen gestärkt wird.

Die Wählerinitiative Langen (WiLa) ist offen für Ideen, Meinungen und Beiträge. Wer Kontakt aufnehmen möchte, kann sich per Mail an waehlerinitiative.langen@gmx.de melden. (msc)

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