CDU zur Regionaltangente West

„Keinerlei Nachteile“

Langen -  Die Gespräche, um Langen doch noch an die Regionaltangente West anzuschließen und die Bahnlinie bis Langen zu verlängern, werden nicht nur vom Magistrat geführt.

Hinter den Kulissen sind auch die Fraktionen und Parteien rührig und im intensiven Dialog mit verantwortlichen Stellen. In Ergänzung zu unserer Berichterstattung äußern sich nun CDU-Fraktionsvorsitzender Jörg Nörtemann und der RTW-Fachmann der Union, Dr. Andreas Keppeler: „Dass sich der CDU-geführte Kreis beim derzeitigen Stand nicht mit einer Stellungnahme einbringt, heißt nicht, dass die Vertretung der Kreisgemeinden nicht verstanden hat, wie erheblich die Rentabilität der RTW durch die Verlängerung bis Langen verbessert würde und wie sehr es der Luftreinhaltung der Region förderlich wäre. Wir denken, keinem der Beteiligten bringt Langens Anbindung Nachteile und vor allem den Bürgern der Region und den Betreibern der RTW wird sie große wirtschaftliche Vorteile bringen. Bei zwei Prozent Mehrkosten werden 17 Prozent mehr Bewohner angebunden. Für uns lässt sich aus der Zurückhaltung des Kreises lediglich schließen, dass man das starke Aussagegewicht der Nutzerprognose-Studie und der Nutzen-Kosten-Untersuchung abwarten möchte, um dann Langens Anbindung fundiert unterstützen zu können.“

Alles zur RTW-Planung

Es gelte jetzt, „einen in der RTW-Historie gewachsenen Irrtum zu korrigieren“, erklären Keppeler und Nörtemann. „Eine RTW-Planfeststellung ohne die Chance, die sich durch die Anbindung Langens bietet, zu nutzen, wäre ökologisch und wirtschaftlich ineffizient und in Anbetracht des Dieselurteils des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig niemandem vernünftig zu erklären.“ (ble)

Bus, Bahn und Tram -Metropolen im Test

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