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Jugendfläche Langen: Knappes Viertel ist geschafft

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Feiern und über ihr Projekt informieren: Die Aktiven des Langener Jugendforums nutzen jede Gelegenheit, um Spenden für die künftige Freizeitfläche für junge Leute zu sammeln. Beim Oktoberfest auf dem künftigen Areal kamen weitere knapp 300 Euro zusammen.
Feiern und über ihr Projekt informieren: Die Aktiven des Langener Jugendforums nutzen jede Gelegenheit, um Spenden für die künftige Freizeitfläche für junge Leute zu sammeln. Beim Oktoberfest auf dem künftigen Areal kamen weitere knapp 300 Euro zusammen. © Stadt

Die Jugendfläche ist das erste Großprojekt des Langener Jugendforums. Die Umgestaltung des Areals auf einer bislang als Parkplatz genutzten Fläche in der Kleingartenanlage nahe der Asklepios Klinik soll maximal 40 000 Euro kosten. Einen guten Teil dieser Summe haben die Jugendlichen schon beisammen.

Langen – Mit einer Kletterwand, einer Tischtennisplatte und viel Platz zum Zusammensitzen – teils überdacht – soll in den Dreieichgärten eine attraktive Fläche für Kinder und Jugendliche entstehen. Die Summe dafür müssen die jungen Langener über Spenden und Sponsoring selbst besorgen, damit der städtische Haushalt nicht belastet wird. Nun ist schon fast ein Viertel des Geldes zusammengekommen: Exakt 9392,48 Euro hat das Langener Jugendforum bei der Spendensammlung für die geplante Freizeitfläche in den Dreieichgärten bereits eingenommen.

„Nach einem Jahr Spenden sammeln durch Kinder und Jugendliche ist das eine enorme Summe“, sagen die Aktiven des Gremiums. „Darauf sind wir alle sehr stolz und freuen uns schon, wenn die 10 000 Euro erreicht sind.“

Auch das Oktoberfest, das das Jugendforum kürzlich vor Ort auf der künftigen Freizeitfläche feierte, nutzten die Jugendlichen, um Spenden zu sammeln. Bei dem Fest, das in Kooperation mit dem Bundesprogramm JUGEND STÄRKEN im Quartier (JUSTiQ) umgesetzt und durch das Bundesfamilien- und Bundesinnenministerium sowie den Europäischen Sozialfonds gefördert wurde, kam ein Erlös von knapp 300 Euro zusammen.

Die Kinder und Jugendlichen greifen aber auch immer wieder zu ihrem Taschengeld, um einen finanziellen Teil beizutragen. Sogar das Sitzungsgeld, das die Mitglieder des Jugendforums bei ihren Sitzungen als Aufwandsentschädigung erhalten, spenden diese regelmäßig für die Freizeitfläche. Zur Information über das Projekt, dem das Stadtparlament bereits zugestimmt hat, hat das Jugendforum zudem Plakate und Flyer gedruckt, die in Geschäften, Restaurants und Einrichtungen ausliegen.  (jrd)

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