Initiative WählenGehen zufrieden

Kommunalwahl in Langen: Doppelt so viele Briefwähler wie üblich

Mit diesem gelben Plakat wirbt die Initiative WählenGehen für die Stimmabgabe – ganz gleich auf welchem Weg.
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Mit diesem gelben Plakat wirbt die Initiative WählenGehen für die Stimmabgabe – ganz gleich auf welchem Weg.

Seit 2017 setzt sich die Initiative WählenGehen, ein Zusammenschluss von Kirchengemeinden, Gewerkschaftsbund DGB, hiesigem Gewerbeverein und neuerdings Jugendforum, dafür ein, die in Langen traditionell niedrige Wahlbeteiligung zu steigern. Mit der bisherigen Beteiligung an der Briefwahl zeigt sich das Bündnis sehr zufrieden.

Langen - Von den insgesamt gut 28 000 Wählerinnen und Wählern haben schon über 8 000 Briefwahlunterlagen beantragt – etwa doppelt soviel wie üblich. „Auch wenn dies natürlich im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu sehen ist, wäre es gut, wenn dieser Trend über den Wahlsonntag hinweg anhalten würde“, sagt Ulrich Krippner vom Gewerbeverein. Intern tauschen sich die Vertreter von WählenGehen in Video-Beratungen aus. Pfarrerin Christiane Musch, Vertreterin der evangelischen Gemeinde, appelliert erneut an alle Wahlberechtigten, „von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen“.

Dazu gibt es drei Möglichkeiten: die Briefwahl, wobei die Unterlagen etwa online angefordert oder beim Wahlamt abgeholt werden. Wer sie per Post zurücksendet, muss sich damit aber sputen. Die zweite Möglichkeit ist eine weitere Form der Briefwahl: Wählerinnen und Wähler können sich die Wahlunterlagen bis Freitag um 13 Uhr in der Außenstelle des Wahlamtes im Foyer des Hallenbades abholen, ihre Stimmzettel in einer Wahlkabine direkt dort ausfüllen und in die Urne einwerfen.

Die dritte Möglichkeit ist die übliche Stimmabgabe in den Wahllokalen am Sonntag. Hierbei sollten Wähler auf möglicherweise geänderte Örtlichkeiten achten. Sowohl bei der Stimmabgabe noch im Laufe der Woche im Hallenbadfoyer als auch in den Wahllokalen am Sonntag sind alle erdenklichen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit getroffen worden, so die Initiative. „Keine Wählerin und kein Wähler muss befürchten, seine Gesundheit zu gefährden, wenn man wie üblich zur Wahl geht und die Hygieneregeln einhält“, ergänzt Musch. (jrd)

Wir berichten am Wahlsonntag im Ticker zu den Ergebnissen aus dem Kreis Offenbach.

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