Hot Spots in Langen und Egelsbach

Kostenloses WLAN für alle

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Christian Weber (Vertriebsleiter der Stadtwerke), Markus Striegl (Café Beans), Stadtwerke-Direktor Manfred Pusdrowski und Wirtschaftsförderer Joachim Kolbe (von links) machen Werbung für den kostenlosen Internetzugang am Lutherplatz.

Langen/Egelsbach - Freies WLAN (beziehungsweise WiFi) für alle, rund um die Uhr und zum Nulltarif gibt es jetzt am Lutherplatz in Langen und auf dem Kirchplatz in Egelsbach.

Die Stadtwerke Langen haben zusammen mit dem Unternehmen „The Cloud“ und auf Initiative der beiden Kommunen die nötigen Vorkehrungen für einen kostenlosen Internetzugang getroffen und die Technik installiert. Mit dem Smartphone (fast) überall ins Internet, das ist heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Außerhalb der eigenen vier Wände benötigt man dafür allerdings einen Vertrag mit ausreichend Datenvolumen. Es sei denn, man kann sich an einem Hot Spot kostenlos einloggen. So wie jetzt am Kirchplatz in Egelsbach und am Langener Lutherplatz.

Der Egelsbacher Bürgermeister Jürgen Sieling spricht von einem neuen Service, auf den die Bürger der Gemeinde gewartet hätten und von dem auch Gäste profitierten. Für Langens Wirtschaftsförderer Joachim Kolbe macht das Angebot die Innenstadt um ein weiteres Stück attraktiver und wertet den Einkaufsstandort Langen auf. Stadtwerke-Direktor Manfred Pusdrowski sieht in den beiden Hot Spots eine echte Bereicherung, „zu der wir als kommunaler Infrastrukturdienstleister sehr gerne unseren Beitrag leisten“.

Die elektronischen Geräte der Zugangspunkte (Access Points) befinden sich in Langen auf dem Dach des Café Beans am Lutherplatz, das die Aktion unterstützt, und in Egelsbach am Arresthaus hinter dem Klammernschnitzerbrunnen. Wer sich in der Nähe aufhält, kann sich mit seinen mobilen Endgeräten kostenlos ins WLAN einwählen, muss also das ihm über seinen Mobilfunkvertrag zur Verfügung stehende Datenvolumen nicht in Anspruch nehmen. Es gibt lediglich eine zeitliche Beschränkung von 60 Minuten am Tag.

Der Zugang ist nach Angaben der Stadtwerke „kinderleicht“: Wird beim Smartphone oder Tablet das WLAN aktiviert, erscheint – angelehnt an die Stella-App der Stadtwerke – „stella wireless“. Nach der Verbindung mit dem neuen Netz wird auf eine Anmeldeseite verwiesen. Von dort aus gelangt der Nutzer über eine einmalig erforderliche kostenlose Registrierung direkt ins Internet und ist jederzeit beim nächsten Aufenthalt im Bereich der Hot Spots wieder „drin“. Und das sogar in anderen Städten, die mit „The Cloud“ kooperieren – wie Berlin, München, Dortmund oder Passau, wo City-Netze zum Teil große Gebiete abdecken. Dies ist auch das grundsätzliche Konzept des 2003 in London gegründeten Unternehmens, das sich zu Europas führendem Public WiFi-Anbieter entwickelt hat. Nicht nur einzelne Hot Spots sollen geschaffen werden, sondern eine möglichst umfangreiche Hot-Zone soll entstehen.

Welche Computermaus ist die richtige?

Ganz in diesem Sinne denken auch Sieling und Kolbe. Aber dafür werde es vor Ort noch einige Zeit brauchen, weil geeignete Standorte gefunden und mit der entsprechenden Technik ausgestattet werden müssten. Helfen könnten Fördergelder, die die Europäische Kommission in Millionenhöhe für den Ausbau freier WLAN-Netze EU-weit zur Verfügung stellt. In Langen denkt Kolbe beispielsweise an die Romorantin- und Long-Eaton-Anlage im Bereich der mittleren Bahnstraße: „Die wird mittags ja stark von Schülern frequentiert, die fänden das bestimmt richtig klasse“. (ble)

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