Kinderbetreuung

30 000 Euro Rückendeckung für Elterninitiativen

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30 000 Euro Rückendeckung für Elterninitiativen

Die Stadtverwaltung möchte Elterninitiativen in der Kinderbetreuung weiter fördern und das entsprechende Budget von bisher 22 500 auf 30 000 Euro im Jahr erhöhen.

Langen – „Auch wenn weiterhin neue Tageseinrichtungen in Langen geschaffen werden, rechnen wir damit, dass diese zusätzlichen Angebote in den nächsten Jahren weiterhin nötig sind, um den Bedarf zu decken“, sagt Erster Stadtrat und Sozialdezernent Stefan Löbig, der die Erhöhung befürwortet.

Vier kirchliche, sieben freie und elf städtische Tageseinrichtungen gibt es aktuell im Stadtgebiet. Alle gemeinsam betreuen etwa 1 400 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt. Ergänzend haben sich zahlreiche Eltern zu Krabbelgruppen, Spielkreisen, Minikindergärten oder Waldkindergruppen zusammengetan und die pädagogische Arbeit mit ihrem Nachwuchs selbst organisiert. Drei dauerhaft etablierte Angebote für insgesamt 45 Mädchen und Jungs entstanden auf Anregung von Müttern und Vätern, die sich teilweise selbst engagieren: der Mini-Treff der Martin-Luther-Gemeinde (Berliner Allee), „Die kleinen Strolche“ (Teichstraße) und die Waldkindergruppe „Aventiure“ (Langen/Egelsbach). Allen gemein ist die tageweise Betreuung von bis zu dreieinhalb Stunden vormittags in überschaubaren Gruppen mit Kindern von 18 Monaten bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr.

Mit 500 Euro pro Kind und Jahr hat die Stadt die Elterninitiativen in den vergangenen Jahren gefördert. Das schlug mit insgesamt 22 500 Euro zu Buche. Künftig sollen 7 500 Euro mehr bereitgestellt werden, um weitere 15 Plätze zu finanzieren. „Zur Kostendeckung reicht das aber nur in Verbindung mit Elternbeiträgen“, betont der Sozialdezernent.

Die Elterninitiativen verpflichteten sich im Gegenzug zur Teilnahme an regelmäßigen Fachgesprächen zur Bestandsaufnahme und Qualitätssicherung. „Wir möchten keine Möglichkeit ungenutzt lassen, Familien bei der Kinderbetreuung zu entlasten“, sagt Löbig. Die Angebote seien derzeit ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept und müssten unterstützt werden.

Sofern die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung am Donnerstag, 27. Juni, zustimmt, sollen die Fördermittel für die kommenden drei Jahre im städtischen Haushalt bereitgestellt werden. Vorab beraten der Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport am morgigen Donnerstag, 6. Juni (Rathaus, 20 Uhr), sowie der Haupt- und Finanzausschuss in der kommenden Woche (13. Juni) über das Vorhaben.  hob

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