Krankenhaus

Langen: Asklepios Klinik mit überregionaler Versorgungsbedeutung

Urkundenübergabe: Professor Hans-Bernd Hopf, Ärztlicher Direktor der Asklepios Klinik Langen, Sebastian Kierer von der Prüfungskanzlei HFBP, Geschäftsführer Jan Voigt und Landrat Oliver Quilling (von links) bei der Überreichung des Zertifikats.
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Urkundenübergabe: Professor Hans-Bernd Hopf, Ärztlicher Direktor der Asklepios Klinik Langen, Sebastian Kierer von der Prüfungskanzlei HFBP, Geschäftsführer Jan Voigt und Landrat Oliver Quilling (von links) bei der Überreichung des Zertifikats.

Langen – Mit dem Ergebnis des Audits durch HFBP, der größten hessischen Kanzlei für Medizinrecht, ist es nun amtlich: Die Asklepios Klinik Langen ist ein Krankenhaus mit überregionaler Versorgungsbedeutung sowie Behandlungsqualität und kann damit ihren Status über das bisherige Grund- und Regelversorgungsniveau hinaus erweitern.

„Wir sind stolz auf diese Auszeichnung und begreifen sie als Bestätigung der herausragenden Leistungen unserer Mitarbeiter und des gesamten Langener Teams“, freuen sich Geschäftsführer Jan Voigt und Professor Hans-Bernd Hopf, Ärztlicher Direktor der Klinik. Die langjährigen Investitionen der Asklepios Gruppe und des Landes, die ärztlichen und pflegerischen Experten, die Sanierung und der Ausbau spezialisierter Versorgungsleistungen bilden dabei nach ihren Worten die Grundlage für diese Aufwertung.

Am Langener Standort hält Asklepios mittlerweile über 500 Betten, acht medizinische Fachabteilungen, drei spezialisierte Sektionen, eine psychiatrische Tagesklinik, ein Fachärztezentrum mit zwölf Praxen und ein großes radiologisches Zentrum als Kooperationspartner vor.

Darüber hinaus betreibt die Klinik eines der größten Akutbeatmungszentren des Landes Hessen, das sich während der Corona-Pandemie bislang als Glücksfall für die Region erwiesen hat. Der Fokus dieses Zentrums liegt auf der intensivmedizinischen Behandlung von Patienten mit Herz-Lungen-Ersatz und Entwöhnung von der künstlichen Beatmung. Schon 2019 wurde die Klinik durch die Deutsche Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin (DGAI) in diesem Bereich als Schwerpunktversorger der Intensivmedizin zertifiziert. Auch qualifizierte das Hessische Ministerium für Soziales und Integration die Klinik mit der höchsten Versorgungsstufe als Level-1-Versorger für die stationäre Behandlung von Covid-19-Patienten. Der Rest der Klinik zieht nun per Audit nach.

„Das Auditteam hat bei aller medizinischen Spezialisierung auch die Aufgabe gehabt, das Niveau der medizinischen Grundversorgung zu prüfen“, erklärt Dr. Oliver Bechtler, Partner der prüfenden Kanzlei. „Dabei waren beispielsweise das Mutter-Kind-Zentrum mit circa 1 000 Geburten, die neue zentrale Notaufnahme auf über 1 000 Quadratmetern, der Standort des Ärztlichen Notdiensts oder die Besetzung der Notarzteinsatzfahrzeuge in Dietzenbach und Langen wichtig“, so Dr. Bechtler. Das Fazit der spezialisierten Prüfer: „Die Asklepios Klinik Langen erfüllt die Anforderungen vollauf.“

„Auch als Kreis freuen wir uns über die offizielle Bestätigung für die Asklepios Klinik Langen als Schwerpunktkrankenhaus“, sagt Landrat Oliver Quilling. „Welch wichtige und hervorragende Arbeit an der Klinik geleistet wird, hat sich besonders – aber nicht nur in den vergangenen Wochen und Monaten – gezeigt. Mit der sogenannten ECMO-Therapie hat das Team von Prof. Dr. Hopf vielen an Covid-19 Erkrankten aus dem Kreis, der Region und aus anderen europäischen Ländern das Leben gerettet. Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig und zukunftsorientiert die Asklepios Klinik Langen für die Gesundheitsversorgung im Kreis Offenbach und in der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main ist.“  (ble)

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