Neue Pflegeexpertin für Brusterkrankungen

Beistand auf schweren Wegen

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Beate Borth (rechts) im Gespräch mit einer Patientin. Die Pflegeexpertin für Brusterkrankungen verstärkt das Brustzentrum an der Asklepios Klinik Langen.

Langen - Beate Borth ist die Erste ihrer Art am Brustzentrum der Asklepios Klinik. Vor Kurzem hat die ausgebildete „Breast Care Nurse“ (BCN) ihre Arbeit am Langener Krankenhaus aufgenommen.

Weil’s hier vor Ort die deutsche Sprache absolut tut, ist englischer Bezeichnungs- Schnickschnack zu vernachlässigen; es gilt: Als Pflegeexpertin für Brusterkrankungen ist Borth für Brustkrebspatientinnen der Klinik erste und ständige Ansprechpartnerin bei Fragen zur medizinischen Behandlung sowie für sämtliche psychosozialen Fragestellungen rund um die Erkrankung.

Die Stelle der Pflegeexpertin für Brusterkrankungen hat die Asklepios Klinik neu geschaffen und in Beate Borth eine hoch qualifizierte Besetzung gefunden. In den vergangenen 13 Jahren war sie auf der gynäkologischen Station tätig, wo sie bereits eine große Zahl an Brustkrebspatientinnen betreut hat. Nach einer achtmonatigen Zusatzausbildung, die berufsbegleitend theoretische und praktische Bausteine beinhaltet, darf Borth nun die Zusatzbezeichnung BCN tragen und verstärkt das Team des Langener Brustzentrums. Dieses ist seit 2003 als solches zertifiziert und genießt bei der Versorgung von Brusterkrankungen in der Region einen erstklassigen Ruf.

Borth ist die Asklepios-Fachkraft, die den gesamten Behandlungsweg der Patientinnen mit Brustkrebs, aber auch mit gutartigen Erkrankungen der Brust begleitet. Sie ist schon bei der Diagnoseübermittlung anwesend, informiert gezielt über diagnostische und therapeutische Maßnahmen und berät auch in sozialrechtlichen und psychosozialen Fragen. Als Mitglied des diagnostisch-therapeutischen Teams arbeitet Beate Borth eng mit Ärzten, Ärztinnen, Pflegenden und den Psychoonkologinnen der Klinik zusammen. Ferner zählen die postoperative Wundversorgung sowie die Organisation von Weiterbehandlungen bei Onkologen, Strahlentherapeuten und den niedergelassenen Frauenärzten zu ihrem umfangreichen Aufgabenspektrum.

Tag der offenen Tür an der Asklepios Klinik Langen: Bilder

„Wenn Frauen die Diagnose Brustkrebs erhalten, fallen sie meistens in ein tiefes Loch – viele Fragen tun sich auf“, weiß Borth. „Ich bin diejenige, die an der Seite der Frauen ist und gemeinsam mit ihnen individuelle Lösungsstrategien erarbeitet. Zusammen gehen wir dann den oft nicht leichten Weg.“

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Beate Borth das Behandlungsangebot für Patientinnen mit Brusterkrankungen erheblich ausweiten und die Versorgungsqualität weiter verbessern können“, kommentiert Klinik-Geschäftsführer Jan Voigt. (hob)

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