Erfolg, der ausbaufähig ist

Initiative Wählengehen: Steigerung der Beteiligung bei Stichwahl erhofft

Bei der vierten Wahl hintereinander hat die lokale Initiative WählenGehen um möglichst viele Wähler geworben.
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Bei der vierten Wahl hintereinander hat die lokale Initiative WählenGehen um möglichst viele Wähler geworben.

Bei der vierten Wahl hintereinander hat die lokale Initiative WählenGehen um möglichst viele Wähler geworben. Und beim vierten Urnengang hintereinander ist die Wahlbeteiligung in Langen gestiegen.

Langen – Nun wollen die Organisatoren diese Entwicklung natürlich nicht ausschließlich auf ihre Aktivitäten zurückführen. Dennoch hat sich gezeigt: Es ist gut, wenn nicht nur die Kandidaten dazu aufrufen, an die Urne zu gehen.

Ein paar Zahlen: Während die Anzahl der Wahlberechtigten im Vergleich zur Bürgermeisterwahl 2014 um 440 Personen gestiegen ist, ist die Zahl der Personen, die den Weg ins Wahllokal angetreten haben, um 737 gestiegen. Auch die Steigerung der gültigen Stimmen liegt mit 732 im Plus.

Das ist sowohl bei der Wahlbeteiligung als auch bei den gültigen Stimmen ein Plus von zwei Prozent, bilanziert die Initiative. So stieg die Beteiligung von 43,0 auf 45,0 Prozent.

Pfarrer Steffen Held, Vertreter der evangelischen Gemeinde in der Initiative WählenGehen, kommentiert das Ergebnis: „Diesen erneuten Anstieg der Wahlbeteiligung kann man natürlich nicht direkt unseren Aktivitäten zuschreiben. Dazu sind die soziologischen Zusammenhänge, ob Menschen wählen gehen oder nicht, einfach zu kompliziert. Aber wir haben zum vierten Mal hintereinander einen Anstieg der Wahlbeteiligung, dies ist sehr erfreulich und bestätigt uns ein kleines Stück in der Hoffnung, sie weiter zu erhöhen.“

„Es gab noch nie so viele ,gelbe Plakate‘ im Stadtgebiet wie dieses Mal. Es sind fast 250 Stück. Vielleicht gelingt es uns doch, den jahrelangen Trend der rückläufigen Wahlbeteiligung zu beenden“, ergänzt Leonie Borst als Vertreterin des Jugendforums und Neuling in diesem Kreis.

Die Plakate werden bis kurz nach der Stichwahl am Sonntag, 15. März, hängen bleiben und danach wieder eingesammelt.

„Wir hoffen, dass sich dieser Trend bei der Stichwahl fortsetzt, und fordern alle Wahlberechtigten auf, bei der Stichwahl ums Bürgermeisteramt erneut von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen“, so die Initiatoren, zu denen noch der DGB, die katholische Gemeinde Sankt Jakobus und der Gewerbeverein gehören.  

ble

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