Bei jungen Familien gefragt

Eher fertig als gedacht: Die Bebauung des Belzborn in Langen geht dem Ende zu

Früher als gedacht: Die ersten Häuser der „Langener Wiesen“ konnten ein halbes Jahr eher als geplant bezogen werden.
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Früher als gedacht: Die ersten Häuser der „Langener Wiesen“ konnten ein halbes Jahr eher als geplant bezogen werden.

Das Neubaugebiet Belzborn ist nahezu komplett bebaut: Der größte Teil der Häuser der „Langener Wiesen“, ein Neubauprojekt der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt ist einzugsbereit.

Langen – Nach einer Bauzeit von knapp eineinhalb Jahren sind inzwischen alle Einheiten verkauft. Rund ein halbes Jahr früher als geplant wurden vor kurzem die ersten Häuser an die Käufer übergeben. Die vom Unternehmen anvisierte Zielgruppe wurde exakt getroffen: Einziehen werden vor allem junge Familien aus der näheren Umgebung mit insgesamt fast 60 Kindern.

Die 53 energieeffizienten Doppel- und Reihenhäuser westlich der Darmstädter Straße bieten insgesamt 8 500 Quadratmeter Wohnfläche. 22 Doppelhaushälften mit je 162 Quadratmetern wurden entlang der Egelsbacher Straße und des Konrad-Frey-Rings errichtet, 21 Reihenhäuser mit je 161 Quadratmetern am Rosa-Reichert-Ring und am Konrad-Frey-Ring. Dazu kommen weitere zehn Reihenhäuser mit 148 sowie 158 Quadratmetern direkt an der Darmstädter Straße. Abstellmöglichkeiten für Autos und Fahrräder in Form von Garagen- oder Stellplätzen und Carports befinden sich direkt am Haus. Alle Häuser werden mit Fernwärme von den Stadtwerken versorgt und sind mit einem Wärmedämmverbundsystem ausgestattet. Das Blockheizkraftwerk wird mit Gas befeuert, befindet sich gegenüber des Baugebiets und sorgt für eine erhebliche CO2-Einsparung.

Für zwei Doppelhaushälften in der Egelsbacher Straße wird Hanfdämmung als ein natürlicher, pflanzlicher Dämmstoff aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet, teilt die Nassauische mit. „Begrünte Dächer leisten einen Beitrag für ein gesundes Mikroklima.“

Die aktuelle Pandemie hatte Auswirkungen auf die Arbeiten, galt es doch, Schutz- und Hygienevorschriften einzuhalten. „Die Sanitär-Anlagen werden täglich gereinigt, im Außenbereich stehen zusätzliche Waschbecken zur Verfügung“, teilt das Unternehmen mit. „Besprechungen fanden nicht vor Ort statt, sondern über E-Mail und Telefonkonferenzen. Bei Abnahmen und Übergaben an die Käufer dürfen nach der aktualisierten Regelung maximal drei Personen anwesend sein. Alle Beteiligten tragen Schutzmasken und achten auf den Sicherheitsabstand.“ Darüber hinaus werde die Anzahl der vor Ort beschäftigten Firmen sowie deren Mitarbeiter täglich kontrolliert. „Wir haben das Glück, dass unsere Firmen größtenteils ortsansässig und somit keine Auslandspendler sind“, sagt Projektleiterin Mia Milic. Lieferschwierigkeiten habe es bei einzelnen Materialien zwar gegeben, die Auswirkungen auf den Baufortschritt hätten sich jedoch nicht bemerkbar gemacht. „Wir haben trotz aller Hürden den Bauzeitenplan eingehalten“, so Milic. „Damit sind wir angesichts der ungewöhnlichen und teils schwierigen Rahmenbedingungen sehr zufrieden.“  ble

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