Stichwahl am 15.03.

CDU entsetzt: „Gift für den politischen Prozess“

Am 15.03. findet in Langen die Stichwahl zum Bürgermeister an. Nachdem sich die SPD hinter den Kandidaten der Grünen gestellt hat, empört sich die CDU über deren Begründung (Symbolbild).
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Am 15.03. findet in Langen die Stichwahl zum Bürgermeister an. Nachdem sich die SPD hinter den Kandidaten der Grünen gestellt hat, empört sich die CDU über deren Begründung (Symbolbild).

Vor der Stichwahl in Langen stellt sich die SPD hinter den Kandidaten der Grünen. Über die Begründung empört sich jedoch die CDU.

Langen – Mit Unverständnis und „äußerstem Befremden“ reagiert die Langener CDU auf eine Wahlempfehlung der SPD, mit der eine „Spaltung der Stadtgesellschaft“ verhindert werden solle (wir berichteten Donnerstag, 06.03.2020).

Die Kandidatin der SPD, Angela Kasikci, war im ersten Wahlgang gescheitert. Für die Stichwahl am 15. März hat sich die SPD für den Grünen-Kandidaten Stefan Löbig ausgesprochen.

„Eine Wahlempfehlung abzugeben ist legitim und das gute Recht der SPD“, sagt der CDU-Vorsitzende Christian Gött. „Wenn die Langener SPD diese Wahlempfehlung aber damit begründet, dass eine ,Spaltung der Stadtgesellschaft‘ verhindert werden solle, handelt sie insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Debatte völlig verantwortungslos. Vor einer Stichwahl die Polarisierung herbeizureden ist auch im Kontext der schrecklichen Ereignisse in Hanau Gift für den politischen Prozess und marginalisiert die wirklichen Spalter der Gesellschaft“, so Gött weiter.

„Der Bürgermeisterwahlkampf wurde von allen Seiten fair und sachorientiert geführt. Dass die Langener SPD nun zu solchen Mitteln greift, um Zwist in der Stadt zu säen, ist völlig unverständlich und nur durch eine tiefe Frustration über ihr Abschneiden bei der Wahl zu erklären“, stellt Gött klar: „Wir rufen die Kandidaten dazu auf, auch weiterhin in einem fairen Miteinander für Inhalte und Themen zu werben und sich jetzt nicht durch Scharfmacher beeinflussen zu lassen!“

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