Fahndung

Furchtbare Bluttat: Frau mit Hammer attackiert - Überraschende Wende

Die Polizei Darmstadt hatte öffentlich nach dem 51-jährigen Verdächtigen gesucht. Nun konnte er festgenommen werden.
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Die Polizei Darmstadt hatte öffentlich nach dem 51-jährigen Verdächtigen gesucht. Nun konnte er festgenommen werden.

In Langen soll ein Mann seine Ex-Frau mit einem Holzhammer angegriffen und versucht haben, sie zu töten. Die Polizei hat den Verdächtigen nun geschnappt.

  • Die Polizei Südosthessen und die Staatsanwaltschaft Darmstadt fahnden nach einem Mann.
  • Er soll seine Ex-Frau mit einem Hammer angegriffen und versucht haben, sie zu töten.
  • Der mutmaßliche Täter wurde nun gefasst.

Update vom Montag, 21.09.2020, 11.59 Uhr: im Fall der schrecklichen Bluttat in Langen gibt es eine überraschende Wende. Der 51-Jährige, der wegen Verdachts des versuchten Mordes gesucht wurde, ist nach Angaben der Polizei nun vorläufig festgenommen worden. Laut den Beamten war der Beschuldigte mit seinem Anwalt bei der Polizei in Darmstadt aufgetaucht. Am Sonntag wurde der 51-Jährige dann zur richterlichen Vorführung und anschließend in eine JVA gebracht.

Langen: Versucher Mord - Nach Beschuldigtem wird umfangreich gefahndet

Update vom 20. September 2020, 13:55 Uhr: Auf Rückfrage bei der Polizei Südhessen heißt es, trotz umfangreicher Fahndung gebe es keine neuen Anhaltspunkte zum mutmaßlichen Täter. Die Ermittler hoffen weiter auf Hinweise aus der Bevölkerung, die sie auf die Spur des Mannes führen. Zeugen können sich weiterhin bei der Kriminalpolizei Offenbach unter der Rufnummer 069 / 8098-1234 oder jeder anderen Polizeidienststelle melden.

Langen: Mann will Ex-Frau mit Holzhammer töten – Öffentliche Fahndung

Erstmeldung vom 18. September 2020, 13:20 Uhr: Langen/Hainburg – Am vergangenen Freitag, den 11. September kam es in der Dieburger Straße in Langen zu einer furchtbaren Bluttat. Ein 51 Jahre alter Mann soll versucht haben, seine Ex-Frau zu töten. Das teilen die Polizei Südosthessen und die Staatsanwaltschaft Darmstadt in einer gemeinsamen Pressemeldung mit und bitten um die Mithilfe der Bevölkerung.

Der mutmaßliche Täter lebte demnach getrennt von seiner Ehefrau, geschieden waren sie jedoch nicht. Die 33-jährige Frau soll am 11. September gegen 8.45 Uhr in ihre Wohnung zurückgekehrt sein, nachdem sie ihre Kinder in den Kindergarten und in die Schule brachte. Dort lauerte ihr Ex-Mann ihr dann auf. Wie die Polizei erklärt, soll der 51-Jährige die Frau angegriffen und mit einem Holzhammer mehrfach auf ihren Kopf eingeschlagen haben. Die junge Frau erlitt dabei unter anderem mehrere Platzwunden, konnte sich dann jedoch schreiend in eine Nachbarwohnung retten.

Versuchter Mord in Langen – Mutmaßlicher Täter nach Hammer-Angriff auf der Flucht

Den Angaben zufolge war die 33-Jährige zwischenzeitlich auch in einem Krankenhaus, konnte dieses aber mittlerweile wieder verlassen. Als Polizei und Rettungsdienst am 11. September an der Wohnung eintrafen, war der mutmaßliche Täter bereits verschwunden und ist bis heute auf der Flucht.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft berichten, lebte der Beschuldigte bis zu der Tat in einer Wohnunterkunft in Hainburg im Landkreis Offenbach, etwa 35 Kilometer entfernt von dem Tatort in Langen. Die Polizei hat außerdem eine Beschreibung des mutmaßlichen Täters veröffentlicht:

  • Taqi Khan ist etwa 1,84 Meter groß.
  • Er wiegt etwa 70 Kilogramm und ist eher schlank gebaut.
  • Der mutmaßliche Täter hat dunkle kurze Haare.
  • Außerdem trug er zuletzt einen Oberlippenbart.

Zeugenaufruf nach Hammer-Angriff in Langen: Wer hat den mutmßlichen Täter gesehen?

Der Beschuldigte ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft pakistanischer Staatsangehöriger und spricht Urdu sowie Englisch. Die Ermittler suchen nun mit einem Foto und dieser Beschreibung nach dem Mann, der seine Ex-Frau mit einem Holzhammer angegriffen und verletzt haben soll. Der 51-Jährige wird des versuchten Mordes verdächtigt.

Hinweise zum Aufenthaltsort des mutmaßlichen Täters nehmen die Kriminalpolizei Offenbach unter der Rufnummer 069 / 8098-1234 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. iwe

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