Zeiten und Preise ändern sich

Langen: Hallenbad soll spätestens Mitte Oktober öffnen

Der Sommer erlebt eine Nachspielzeit – daher bleiben das Freizeit- und Familienbad in der Teichstraße sowie das Strandbad Langener Waldsee noch bis einschließlich Sonntag, 20. September, geöffnet, wie die Stadt mitteilt.

Auch im Langener Hallenbad wird es eine Einbahnstraßenregelung im Schwimmbecken geben. (Symbolbild)

Langen - „Wir wollen unseren Gästen die Gelegenheit bieten, die hochsommerlichen Temperaturen zu nutzen und einen späten Sonnentag am Strand oder am Becken zu erleben“, sagt Joachim Kolbe, Geschäftsführer der Bäder- und Hallenmanagement Langen (BaHaMa). Anschließend soll das Hallenbad möglichst bald seine Pforten öffnen. Aktuell laufen noch einige Umbauarbeiten und Vorkehrungen für die Freigabe durch das Gesundheitsamt. „Wir wollen spätestens Mitte Oktober für das Publikum öffnen“, erklärt Kolbe.

Allerdings müssen sich die Badegäste – zunächst befristet bis zum 31. Dezember – auf einige Änderungen im Betrieb und bei den Eintrittspreisen einstellen. „Wir freuen uns natürlich, dass wir das Hallenbad nach den aktuellen Vorschriften öffnen können“, so Kolbe, „aber die Sicherheit hat weiterhin oberste Priorität und das ist gewiss mit der ein oder anderen Unannehmlichkeit und Einschränkung des gewohnten Komforts verbunden.“

Damit die vorgeschriebene Besucherkapazität nicht überschritten wird, läuft der Ticketverkauf fürs Hallenbad über das Online-System, das bereits für das Freibad in Betrieb war. Das funktioniert – wie gehabt – über die Webseite der Stadt (langen.de). Die Buchung ist für vorgegebene Zeitfenster von je zwei Stunden möglich.

Da Hobbyschwimmer, Schüler und Vereinssportler getrennt voneinander die Umkleiden, Sanitärbereiche und Schwimmbecken nutzen sollen, ändern sich auch die gewohnten Öffnungszeiten des Hallenbads. Für die Allgemeinheit steht die Schwimmstätte von Dienstag bis Freitag, 7 bis 18.30 Uhr, samstags von 8 bis 18.30 Uhr und sonntags von 9 bis 16.15 Uhr zur Verfügung. Montags ist kein individueller Besuch möglich. Für Schulklassen und Vereine gibt es gesonderte Zeiträume. Zwischen allen Zeitblöcken wird das Bad gereinigt und desinfiziert.

Aufgrund der Einschränkungen passt die BaHaMa die Eintrittspreise für das Hallenbad vorübergehend an. Das heißt: Erwachsene zahlen für ein Zwei-Stunden-Ticket drei Euro, Begünstigte zwei Euro (vorher: vier/drei Euro); hinzu kommen Vorverkaufs- und Systemgebühren für den Anbieter der Ticket-Software. Jahreskarteninhaber müssen ebenfalls online ein Ticket buchen, bezahlen dafür einen Euro zuzüglich Gebühren. Im Gegenzug wird die Gültigkeit der Jahreskarte um einen Monat verlängert.

Darüber hinaus sind beim Besuch des Hallenbads die „AHA-Regeln“ einzuhalten. Dazu gehören das Beachten der Abstandsregeln und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung innerhalb der Gänge und Umkleiden. Die Wegeführung im Hallenbad ist ausgeschildert. Im Foyer stehen keine Sitzgelegenheiten zur Verfügung. Haare föhnen wird nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht möglich sein. Die Duschen können genutzt werden, allerdings nur mit kaltem Wasser, damit sich möglichst wenig Aerosole entwickeln.

Der Sprungturm wird gesperrt, das dazugehörige Becken darf aber zum Schwimmen und Tauchen genutzt werden. Das Lehrschwimmbecken wird geöffnet sein und im großen 50-Meter-Becken gilt eine „Einbahnstraßenregelung“ auf abgesperrten Bahnen. Vor dem Badbesuch empfiehlt es sich laut BaHaMa dringend, im Internet nach kurzfristigen Änderungen zu schauen. (msc)

Rubriklistenbild: © Christoph Soeder/dpa

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