Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Acht Verletzte nach Kellerbrand in Wohnhaus

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Brandstiftung als Ursache schließen die Ermittler bislang nicht aus.

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Friedensstraße in Langen wurden am Mittwochabend acht Hausbewohner durch Rauchgase leicht verletzt.

Langen – Gegen 17.40 Uhr meldeten Anwohner der Einsatzleitstelle der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr einen Kellerbrand in dem Wohnhaus. Über den Notruf wurde zudem gemeldet, dass mehreren Personen der Fluchtweg wegen des starken Rauchs im Treppenraum abgeschnitten sei. Als die Polizeibeamten und die Einsätzkräfte der Feuerwehr wenige Minuten später in der Friedensstraße ankamen, hatten sich alle Bewohner allerdings schon nach draußen flüchten können. Sie wurden von Rettungskräften versorgt.

Währenddessen machte sich die Feuerwehr ans Löschen: Das gesamte Gebäude war verraucht und aus einem der Kellerfenster schlugen Flammen. Die Feuerwehr war mit 35 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen inklusive Drehleiter vor Ort. Während der Atemschutztrupp den Brand bekämpfte, kümmerte sich ein zweiter Trupp um die Ventilation. „Innerhalb weniger Minuten war der Brand unter Kontrolle und rund 15 Minuten nach Alarmierung gelöscht“, teilt die Feuerwehr mit. Neben den Nachlöscharbeiten musste das Haus von Rauch befreit werden. Um 20.07 Uhr war der Einsatz beendet.

Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Nach Schätzung der Polizei entstand ein Schaden von rund 20  000 Euro. Aktuell kann das Haus wegen der starken Rußbildung nicht betreten werden. Die Bewohner kamen bei Freunden und Bekannten unter. 

Warum das Feuer im Keller ausbrach, ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Das gesamte Gebäude ist von der Polizei abgesperrt und versiegelt. Nach einer ersten Einschätzung kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.  

jrd

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