Freiwilliges Soziales Jahr beim TVL

Korbwurf mit den Minis

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Basketballtraining mit den jüngsten Giraffen: Die FSJlerin Louisa Schmidt betreut neben Schul-AGs auch die U6-Kindergruppe des TV Langen. 

Wer nach dem Abitur nicht gleich mit Studium oder Ausbildung beginnen will, ist mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr oft gut beraten. Wenn das dann noch zum eigenen Hobby passt – umso besser. So wie bei Basketballerin Louisa Schmidt, die beim TV Langen als FSJlerin die Schul-AGs verantwortet.

Langen – Die 18-jährige Schulabgängerin aus Kronberg ist leidenschaftliche Basketballerin: Sie spielt im Jugend- und im Damen-Bundesliga-Team der Rhein-Main-Baskets. Nach einem blendenden Abitur im vergangenen Sommer entschied sich die junge Frau für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim TV Langen. Trägerorganisation ist die Sportjugend Hessen. Für Louisa Schmidt ist das Jahr voller Basketball eine tolle Sache, denn der kam zuletzt zu kurz. „In meinem letzten Schuljahr habe ich mich hauptsächlich auf mein Abitur konzentriert und musste meinen Lieblingssport hinten anstellen.“

Bei den Rhein-Main Baskets ist sie als Spielerin in der zweiten Basketball-Bundesliga im Einsatz. So ist es für sie möglich, ihren Sport und ihre Arbeitszeiten gut miteinander zu vereinbaren. Die Hauptaufgabe der FSJlerin sind die Basketball-AGs des TVL an Schulen in Langen und Egelsbach. Zudem wirkt sie in beiden Städten an der Aktion „Basketball macht Schule“ des Vereins der Fraport Skyliners mit und betreut die U6-Giräffchen im TVL. Dabei führt sie fünf- bis sechsjährige Mädchen und Jungen an Basketball heran.

Diese Aufgaben füllen die Arbeitswoche der FSJlerin gut aus. „Vormittags helfe ich bei der Organisation und Koordination des Skyliner-Projekts ,Basketball macht Schule‘. Ab mittags leite ich zwei Schul-AGs oder trainiere mittwochs die U6-Kinder, um ihnen den Spaß an Basketball näher zu bringen.“ Schmidt hofft, dass sie die Kinder durch ihre Arbeit begeistern kann, als Nachwuchs beim TVL zu spielen oder in ihre eigenen Fußstapfen zu treten – dass „die Mädchen später bei den Rhein-Main Baskets spielen.“

Drei Optionen für ein Orientierungsjahr

Der Abteilungsleiter des TVL-Basketballs, Georg Dinca, ist ihr FSJ-Betreuer und voll des Lobes: „Louisa hat sich dank ihrer sehr guten Lernfähigkeit in kürzester Zeit hervorragende Fertigkeiten angeeignet. Sie ist sehr motiviert, planvoll, systematisch und trägt in hervorragender Weise zur Entwicklung des Fundaments des Vereins – der Kinder und Jugend – bei.“ Das FSJ steht für Louisa Schmidt in direktem Bezug zu ihren Zukunftsplänen: „Die Arbeit mit Kindern interessiert mich schon länger, weshalb ich mir für meine künftige Berufs- und Studiumswahl etwas Sportbezogenes wie Sportwissenschaften/ -management oder Lehramt vorstellen kann. Die Arbeit im Verein bestärkt mich in diesem Entschluss.“ (jrd)

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