Hilfe für Elliot

Flugplatz-Akteure organisieren kurzfristig Spendenstand für krebskranken Jungen

Tolles Erlebnis: Der krebskranke Elliot wurde – zusätzlich zur Spendenaktion – mit einem Rundflug überrascht.
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Tolles Erlebnis: Der krebskranke Elliot wurde – zusätzlich zur Spendenaktion – mit einem Rundflug überrascht.

Die Geschichte von Elliot aus Langen berührt viele Menschen. Der Vierjährige hat einen besonders aggressiven Tumor, der zwischen den Wirbelkörpern seiner Wirbelsäule sitzt. Die Heilungschancen sind gering, doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: eine Immuntherapie im Ausland.

Langen – Die Immuntherapie kostet aber etwa 400 000 Euro – eine Summe, die Elliots Eltern Katinka und Sven Peiz nicht allein aufbringen können. Darum hat die Familie die Spendenaktion „Rette Elliot“ ins Leben gerufen.

Auch der Egelsbacher Flugplatz beteiligt sich an der Spendensammlung. „In einer Nacht- und Nebelaktion haben wir geplant, wie wir am Tag der offenen Tür auf Elliots Krankheit aufmerksam machen können“, berichtet Flugplatz-Pressesprecherin Nina Lamprecht. Gemeinsam mit Roland Otto, Geschäftsführer der Motorflugschule Egelsbach, und Wolf zur Nieden, Inhaber einer Werbeagentur, hat Lamprecht sich um die Organisation eines Spendenstands gekümmert sowie kurzfristig Flyer und Plakate drucken lassen.

Rundschreiben an alle Kunden des Flugplatzes

Außerdem hat sie ein Rundschreiben an alle Kunden des Flugplatzes gesendet. „Von vielen haben wir eine positive Resonanz bekommen und auch wir haben bereits gespendet.“ Um eine erste Summe zu nennen, sei es noch zu früh, meint Lamprecht. Auch Elliot ist mit seinen Eltern zum Flugplatzfest gekommen. Dort erwartete ihn noch eine besondere Überraschung: ein Rundflug mit einer Cessna 172.  

zvk

Infos im Internet

rette-elliot.de

Traurige Nachrichten aus den USA: Der kleine Elliot (5) aus Langen ist gestorben. Er hatte eine aggressive Krebserkrankung.

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