800 Nebenwohnungen

Steuer auf Zweitwohnungen in Langen

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Steuer auf Zweitwohnungen in Langen: Nach einer Erhebung geht die Stadt von etwa 800 Nebenwohnungen aus. (Symbolbild)

Eigentümer einer Zweitwohnung müssen sich in Langen auf Steuern in Höhe von zehn Prozent der jährlichen Kaltmiete einstellen.

Langen – Die CDU-Fraktion hatte im Winter einen Antrag gestellt, die ursprünglich von der SPD verlangte Abgabe nur einzuführen, sofern mögliche Erträge den nötigen Aufwand übersteigen. Nach Berechnung des städtischen Fachdienstes Controlling und Finanzen ist das der Fall. Nach einer Erhebung im Frühjahr geht die Stadt von etwa 800 Nebenwohnungen aus.

Langen: 32 000 Euro mehr Einnahmen

Befragungen bei Kommunen, die bereits eine solche Steuer eingeführt haben, lassen den Schluss zu, dass die Kämmerei mit der neuen Regelung künftig rund 32 000 Euro pro Jahr mehr einnehmen kann – allerdings erst ab dem zweiten Jahr. Im Jahr der Einführung sind die Kosten für die Erhebung voraussichtlich etwas höher als die zu erwartenden Einnahmen.

Volljährige Personen mit Zweitwohnung im Stadtgebiet Langen betroffen

Steuerpflichtig würden nach Satzungsentwurf alle volljährigen Personen, die eine Zweitwohnung im Stadtgebiet haben. Es gibt aber auch eine Reihe von Ausnahmen. Zum Beispiel Wohnungen in Alten- oder Pflegeheimen, die der Betreuung pflegebedürftiger oder behinderter Menschen dienen. Oder wenn „nicht dauernd getrennt lebende Paare“ ohne eine weitere Immobilie in Langen die Zweitwohnung aus beruflichen Gründen unterhalten.

Über die Einführung der Satzung entscheiden die Stadtverordneten am Donnerstag, 17. Oktober. Vorher geht die Vorlage zur Beratung am Donnerstag, 26. September, in den Haupt- und Finanzausschuss.  

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Erst kürzlich ist der Termin des Ebbelwoifests verlegt worden. Die Menschen in Langen müssen sich umstellen. Auch das Stammthaus der Sparkasse in Langen wird neu genutzt. 

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