Viel Spaß bei Ferienspielen des Fördervereins

Wasserrutsche auf dem Schulhof

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Sieht aus wie Freibad, ist aber ein Schulhof: Die Teilnehmer der Ferienspiele an der Geschwister-Scholl-Schule haben viel Spaß.

Sommerferien und trotzdem in der Schule? Das macht Spaß, sind sich die Kinder an der Geschwister-Scholl-Schule einig. 

Langen – In der ersten und den letzten beiden Ferienwochen veranstaltet der Förderverein die traditionellen Ferienspiele für Schüler der eigenen, aber auch aus anderen Langener Schulen.

„Wir sind offen für jeden und wollen hier eine andere Stimmung als in der Schulzeit erzeugen – weniger Stress, mehr Ruhe und Spaß. Mit mehreren hauptberuflichen Erziehern, einem Berufspraktikanten und zusätzlichen Bundesfreiwilligendienstlerinnen betreuen wir bis zu 35 Kinder“, berichtet Karin Köllges vom Organisationsteam des Fördervereins.

In diesem Jahr dreht sich alles um das Motto „Rund um das Leben im Freien“. Für ein ganz besonderes Erlebnis sorgt dabei Betreuer Hans-Jürgen Müller. „Wir haben einen Ausflug an den Paddelteich gemacht und durften dort zunächst im Wald all unsere Lieblingsblätter sammeln. Da haben wir in den Ferien sogar noch etwas gelernt“, berichten Carla und Sonja aufgeregt. Anschließend haben sie die Blätter genau begutachtet und dann dem entsprechenden Baum zugeordnet. „Insgesamt haben wir vier verschiedene Baumarten identifizieren können: Eiche, Fichte, Buche und Kiefer“, berichtet Müller. Auch bei Tieren wollten die kleinen Forscher nach dem gleichen Prinzip vorgehen. „Leider fanden wir nur einen kleinen Regenwurm. Es war einfach zu trocken“, bedauert er.

Nach dem Gemüse schauen 

Botanisch geht es auch im schuleigenen Garten zu. Dort wird das Unkraut gezupft und nach dem Gemüse- und Kräuterbeet geschaut, denn in dieser Woche soll Salat mit Zutaten aus eigenem Anbau zubereitet werden. Bereits in zwei Wochen wird dann mit der Kartoffelernte begonnen.

Auf dem Boden statt Noten: Beim Wettrennen mit Rollbrettern in der Turnhalle kommt es auf die richtige Technik an.

Für kreative Köpfe ist ebenfalls ein breites Angebot vorhanden. Die achtjährige Coline berichtet: „Wir haben Armbänder und Schlüsselanhänger gebastelt.“ Ein weiteres Highlight der Wochen ist das Spielen in der Turnhalle. „Wir haben Gefängnisball und Zombieball gespielt“, freut sich der siebenjährige Max. „Am meisten Spaß gemacht hat mir aber das Ketten- oder Linienfangen.“ Beim freien Spielen werden dann Rollbretter und Trampoline ausgepackt.

Das Ass im Ärmel hat bei den warmen Temperaturen aber Betreuer Thorsten Lang. Zusammen mit Kollege Müller installiert er eine Wasserrutsche auf dem Schulhof. Mit einigen Planen und großen Reifen sowie vielen Schläuchen und Beregnungsanlagen wird der Abhang zur rasanten Rutschpartie. Ob im Sitzen, im Liegen oder auf dem Bauch – mit möglichst hohen Geschwindigkeiten und der richtigen Technik geht es in die Tiefe. Gesucht wird natürlich der Rutschkönig. Eine kleine Abkühlung gibt es dann im gegenüberliegenden Pool. Wem das zu langweilig ist, der kann sich auch bei einer Wasserbombenschlacht beweisen.

Von Moritz Kegler

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