Stadt trifft Vorbereitungen

Zurück in die Kita: Langen bereitet sich auf Regelbetrieb mit Einschränkungen vor

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Sehnsucht nach Normalität: Mit diesem Plakat grüßt das Team der Kita Zimmerstraße die Kinder. 

 Ab Dienstag, 2. Juni, sollen die hessischen Kitas mit einem eingeschränkten Regelbetrieb wieder öffnen. In Langen laufen die Vorbereitungen, während die Notbetreuung vorerst weiterläuft.

  • Kita-Öffnung in Hessen
  • Langen bereitet nach den Schließungen wegen des Coronavirus jetzt die Öffnungen von Kitas vor
  • Ab 2. Juni soll es einen Regelbetrieb geben, allerdings mit Einschränkungen

Langen – Die Vorgabe des Sozialministeriums bedeutet für die Stadt, dass sie Hygienepläne anpassen und Personal- und Raumkonzepte für die elf städtischen Tageseinrichtungen fortschreiben muss. Zudem warte man auf konkretere Vorgaben des Regierungspräsidiums, heißt es aus dem Rathaus. Im derzeitigen Notbetrieb werden nach Angaben des Magistrats über 140 Mädchen und Jungen betreut. Bei dieser Auslastung der Kitas sei ein Hygienekonzept nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts wesentlich einfacher umzusetzen als im eingeschränkten Regelbetrieb. 

Langen: Kita-Öffnung im eingeschränkten Regelbetrieb – Bürgermeister sieht große Herausforderung

Bürgermeister Frieder Gebhardt sagt: „Wir müssen uns Gedanken machen, wie weit wir Abstandsregeln im Kontakt mit Drei- bis Sechsjährigen umsetzen können, die Räume in den Kitas so nutzen, dass ein Mindestabstand überhaupt möglich wäre und den Gesundheitsschutz für das pädagogische Personal sicherstellen.“

Die aktuelle Situation sei nach Ansicht des Verwaltungschefs für alle Beteiligten eine große Herausforderung. „Familien hat die Krise mit der Schließung von Kitas empfindlich getroffen“, betont Gebhardt. Die Mehrbelastung, die Eltern derzeit stemmen müssen, sei ein Kraftakt, der Organisation, Kreativität und gute Nerven verlange. „Wir arbeiten an Lösungen, um die Familien in Langen schnellstmöglich zu entlasten“, versichert er.

Kita-Öffnung in Langen: Die Notbetreuung in Kitas wird in der Stadt bis Anfang Juni fortgeführt

Die Notbetreuung wird bis Anfang Juni fortgeführt. Welche Berufs- und Personengruppen diese nutzen können, veröffentlicht das Sozialministerium auf seiner Webseite. Erlaubt ist derzeit auch, dass höchstens drei Familien die Kinderbetreuung gegenseitig übernehmen, wenn sie ihre weiteren Sozialkontakte stark reduzieren. Die geläufigen Abstands- und Hygieneregeln sind auch bei dieser Notlösung einzuhalten.

Sandra Wettlaufer, Fachdienstleiterin für Kinderbetreuung, sagt: „Wir stehen in permanentem Kontakt mit dem Gesamtelternbeirat und informieren freie und kirchliche Träger über die Verordnungen und Auslegungshinweise des Landes und Kreises.“ Sobald es Einzelheiten zur Ausweitung der Betreuung ab 2. Juni gibt, informiert die Stadt über ihre Homepage und die Social Media-Kanäle. Zusätzlich hat Bürgermeister Gebhardt alle Eltern mit Kindern in städtischen Kitas in einem Brief über die aktuelle Lage informiert.

jrd

Weiterer bedeutender Schritt zur Schaffung von Kita-Plätzen in Langen: Die Pläne für eine Kindertagesstätte an der Asklepios Klinik sind mittlerweile so weit vorangeschritten, dass der Magistrat seine Zustimmung gegeben hat.

In Eppertshausen (Kreis Offenbach) sollen Eltern für die Corona-Notbetreuung in Kitas bezahlen.

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