Infobroschüre und Abonnements schon zu haben

Die neue Saison im Stadthallen-Theater: Zwei Diven, eine Niere, viele Dummis

+
Diven auf dem Diwan: Susanne Rader und Heleen Joor verkörpern in „Spatz und Engel“ Marlene Dietrich und Edith Piaf – zu sehen am Freitag, 20. März, zum Abschluss der Reihe Stadt.Theater.Langen. 

Vom Politdrama über Schauspielklassiker und locker-flockige Komödien bis hin zu bekannten Namen des Kabaretts: Das Stadthallenprogramm für die neue Spielzeit 2019/20 wartet einmal mehr mit facettenreich-anspruchsvollem Kulturgenuss auf.

Langen – Der Abonnement-Vorverkauf für die drei angebotenen Reihen – Stadt. Theater. Langen, Boulevard. Langen sowie Kabarett – läuft bereits, der Einzelkartenverkauf startet am Montag, 19. August. Den umfassenden Überblick vermittelt der Theaterbrief. Die knapp 40-seitige Broschüre liegt unter anderem in der Stadthalle, im Rathaus, im Kaufhaus Braun und in den Mister-Travel-Reisebüros aus.

In der Reihe Stadt.Theater.Langen zeigt das Team um Stadthallenchef Joachim Kolbe sechs höchst unterschiedliche Stücke. Den Startschuss geben Anna Schäfer, Mathias Kopetzky und Christian Meyer am Sonntag, 20. Oktober. In „Aus dem Nichts“ geht es um die NSU-Morde und ihre Folgen.

Am Donnerstag, 14. November, treffen mit Gerit Kling, Mackie Heilmann und Astrid Rashed in der Premiere von „Falsche Schlange“ zwei Schwestern und eine Krankenschwester in einem Psycho-Thriller aufeinander. In „Die Dinge meiner Eltern“ steht Gilla Cremer am Dienstag, 3. Dezember, inmitten der Umzugskartons von Mutter und Vater. Zwei Leben und mehr als 60 Jahre muss sie entsorgen – wo anfangen? Dürrenmatts Klassiker „Die Physiker“ wird am Freitag, 24. Januar, aufgeführt – in den Hauptrollen: Peter Bause und Hellena Büttner.

Einen faszinierenden Theaterabend verspricht Joseph Hannesschläger in „Wer hat Angst vorm Weißen Mann“ für Donnerstag, 13. Februar. Der heimatverliebte Münchner Metzger Franz Maisacher muss erleben, wie ein Asylbewerber aus dem Kongo seine Metzgerei rettet und für ihn als verstorbenen Geist zum Medium wird.

Joseph Hannesschläger

Mit Susanne Rader und Heleen Joor treffen in „Spatz und Engel“ Marlene Dietrich und Edith Piaf als Freundinnen am Freitag, 20. März, aufeinander. Das Stück erzählt die berühmte Geschichte der innigen Freundschaft zweier Ikonen des 20. Jahrhunderts. Die Beziehung zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Boulevard.Langen bietet einmal mehr einen Komödien-Sechserpack. Den Auftakt machen Ines Arndt und Dirk Waanders mit „Chaos auf Schloss Haversham“ am Donnerstag, 24. Oktober. Ein Klassiker ist „Ein Käfig voller Narren“ (mit Lilo Wanders) am Mittwoch, 20. November. In „Heisenberg“ brilliert Charles Brauer am Freitag, 6. Dezember, als der große Physiker, der im Alter auf eine neue Form der Unschärferelation, nämlich die der Liebe trifft. Die drei weiteren Stücke der Boulevardreihe sind: „Eine Stunde Ruhe“ – Dienstag, 14. Januar 2020; „Die Niere“ – Montag, 17. Februar; „Willkommen bei den Hartmanns“ – Dienstag, 28. April.

Acht Leckerbissen der Kabarett-, Satire- und Comedy-Menükarte serviert die Kabarett-Reihe. Den Anfang macht am Mittwoch, 25. September, Wolfgang Trepper, den Schlusspunkt setzt am Donnerstag, 23. April, der turbulente Mädelsabend „Sekt and The City“ mit Helena Marion Scholz, Meike Gottschalk und Ariane Baumgartner.

Dazwischen stehen Abende mit Lars Reichow („Lust“ – Freitag, 25. Oktober), Bademeister Schaluppke („Chlorreiche Tage“ – Freitag, 22. November), Liza Kos aus Moskau („Was glaub‘ ich, wer ich bin?“ – Samstag, 14. Dezember), Sebastian Schnoy („Dummikratie“ – Mittwoch, 12. Februar), Anny Hartmann („NoLobby is perfect!“ – Donnerstag, 5. März) sowie Turboquassler Philipp Weber „KI – Künstliche Idioten“ – Donnerstag, 2. April) auf dem Programm.

Wer Gefallen an tiefsinnigem und spitzzüngigem Humor hat, kann mit dem Kabarett-Abo zum Preis von 90 Euro sechs der genannten Veranstaltungen erleben. Abonnements für die Stadt.Theater.Langen- oder die Boulevard.Langen-Aufführungen kosten je nach Platzkategorie zwischen 81 und 99 Euro. Der Preis für ein Wahl-Abo mit sechs persönlichen Favoriten liegt bei 90 Euro. Der Theaterbrief 2019/20 bietet ausführliche Beschreibungen sämtlicher Bühnenstücke. Obendrein informiert die neue Broschüre wie gewohnt über die geplanten Kinderveranstaltungen. Weitere Höhepunkte aus dem Veranstaltungskalender sind unter anderem das russische Ballett „Schwanensee“ am Freitag, 20. Dezember, und der Auftritt von Kabarettistin Daphne de Luxe am Donnerstag, 23. Januar. Dazu gibt’ die beliebten Partys wie Rock am Sterzbach, zahlreiche Livekonzerte oder den Jazz-Frühschoppen.

Sparfüchse und Kulturhungrige bestellen ihre Abos schriftlich beim Fachdienst Sport und Kultur. Ein Formular dafür liegt dem Theaterbrief bei. Neben einer Ersparnis von etwa 30 Prozent bietet das Abo auch die Möglichkeit der exklusiven Platzwahl. Die Garderobe ist ebenfalls im Preis inbegriffen. Im Rathaus sind keine Eintrittskarten erhältlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 203-434, per E-Mail an cstaubach@langen.de, oder auf der Stadthallen-Homepage.  

hob

Infos gibt es auch im Internet unter neue-stadthalle-langen.de. 

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare