Politischer Streit

Sanierung des Hegwegs mit Folgen

Langen - Die Sanierungsarbeiten im Hegweg sind bereits in vollstem Gang – politisch ist die Maßnahme, deren Kosten als erste über die Straßenbeitragssatzung auf die Bürger in der Kernstadt umgelegt werden sollen, noch immer für Krach gut. Von Markus Schaible 

Die FWG-NEV hatte zur jüngsten Stadtverordnetenversammlung einen Antrag eingebracht mit dem Ziel, dass vor Beginn der Bauarbeiten eine Anwohneranhörung mit Offenlegung der Pläne stattfinden solle. Deren Ergebnis sei dann den Politikern darzulegen.

Bei den anderen Fraktionen sorgte das Ansinnen erst einmal für Irritationen – sind die Arbeiter doch schon seit Wochen vor Ort. „Wir hatten eigentlich erwartet, dass der Antrag zurückgezogen wird“, erklärte Ingo Eberhard (Grüne). Und Joachim Knapp (SPD) beschied knapp: „Das hat sich erledigt.“

Doch nicht für die NEV: „Jetzt ist der Tiefbau, uns geht es aber um die Fahrbahngestaltung“, betonte Heinz-Georg Sehring. „Da könnte man noch handeln.“

Könne man nicht mehr, kam die Entgegnung aus der Verwaltung: Die Arbeiten seien als Gesamtmaßnahme geplant und ausgeschrieben, da könne man nun nicht nachträglich Teile abändern. Das überzeugte die NEV wenigstens insofern, als sie bereit war, das Wort Anwohneranhörung durch Infoveranstaltung zu ersetzen. Dies stieß zumindest bei weiten Teilen der CDU und einem der fraktionslosen Linken auf Zustimmung – doch selbst nach dreimaligem Nachzählen fehlte dem geänderten Antrag eine Stimme zum Erfolg.

Rubriklistenbild: © dpa

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