Zuschüsse werden nicht gekürzt

Sport ist der Stadt 1,1 Millionen Euro wert

Langen - Keine Kürzungen bei den Zuschüssen für die Langener Sportvereine: An dieser Maßgabe hält die Stadt trotz nach wie vor angespannter Haushaltslage auch im laufenden Jahr fest.

Unter dem Strich beläuft sich das Budget für den Vereinsbetrieb beziehungsweise für die Unterhaltung der Sportanlagen und Gebäude auf rund 1,1 Millionen Euro.

Die städtische Sportförderung ist breit angelegt. Für Übungsleiter gibt es 22.000 Euro, der Jugendarbeit kommen 19.000 Euro zugute und der Sportförderverein erhält 5000 Euro. An das Basketball-Teilzeit-Internat fließen rund 7800, an den Verein für Bewegung, Sport und Gesundheit 1200 Euro.

Weiterhin gewährt werden die Zuschüsse für die Anmietung von Räumen in der Stadthalle. Für Meldegelder und Schiedsrichterkosten hochklassiger Teams – beispielsweise der Basketballer, Unterwassersportler oder Faustballer – stehen 25.000 Euro zur Verfügung.

Neben den Aufwendungen für den Vereinsbetrieb befinden sich die Sportanlagen und Gebäude im Fokus der städtischen Hilfe. Mit einer Finanzspritze von 118.500 Euro ist die fachgerechte Pflege der Sportplätze unverändert sichergestellt. Der Turnverein bekommt zur Unterhaltung der Georg-Sehring-Halle und der Sporthalle am Jahnplatz 60.000 Euro. An den Kraftsportverein gehen 18.000 Euro für den Betrieb des Kraftsportzentrums an der Zimmerstraße. Auf weitere Klubs verteilen sich noch einmal rund 16 .000 Euro für die Anmietung von Sporträumen.

Wie üblich dickster Einzelposten im Budget ist das Sportzentrum Nord, das einschließlich Personal mit kalkulierten 305.000 Euro zu Buche schlägt. „Ein Drittel der Summe dient dieses Jahr allein der Bauunterhaltung des Gebäudes“, merkt Bürgermeister Frieder Gebhardt an. Der Kreis Offenbach steuert zu den Unterhaltskosten des Sportzentrums rund 65.000 Euro bei, da die Halle auch von der benachbarten Sonnenblumenschule für den Sportunterricht genutzt wird. Als Ausgleich für Vereinsnutzungen zahlt die Stadt ihrerseits rund 40.000 Euro an den Kreis für den Sportbetrieb in der Drei-Felder-Sporthalle der Dreieichschule. Für den Hausmeister-Schließdienst in den kreiseigenen Sporthallen fließen zudem gut 44.000 Euro pro Jahr.

Darüber hinaus sind im städtischen Budget 1500 Euro eingeplant für Sanierungsarbeiten auf dem Vereinsgelände des Roll- und Eissportclubs an der Teichstraße, 10.000 Euro bekommt der Tennisklub TKL zur Erneuerung der Zaunanlage an der Berliner Allee. Der Kraftsportverein darf für 3513 Euro Geräte für sein Domizil an der Zimmerstraße kaufen. Weitere 4100 Euro der Stadt versetzen den Turnverein in die Lage, neue Geräte anzuschaffen und die Renovierung der Weitsprunganlage an der Sehring-Halle vorzunehmen. Der Tischtennis-Club bekommt 900 Euro für zwei neue Platten. 360 Euro gehen an die Schützengesellschaft zur Beschaffung sogenannter Pfeilfangscheiben. Mit 625 Euro kann der 1. Judo-Verein Langen rechnen, der neue Matten für das Training in der Sporthalle der Albert-Einstein-Schule benötigt. Weitere 6500 Euro erhält der 1. FC Langen für die Renovierung des Jugendhauses und die Erneuerung der Beregnungsanlagensteuerung im Sportpark Oberlinden. Die SSG darf mit 15.000 Euro für die Sanierung des maroden Tribünendachs an der Rechten Wiese kalkulieren.

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Nicht zu vergessen: Die Stadt leistet einen Großteil der Verwaltungsarbeit, da der Fachdienst Kultur und Sport den Trainings- und Spielbetrieb und alle Belegungszeiten in den zehn Kreis-Hallen sowie im Sportzentrum Nord koordiniert und abrechnet.

„Die Vereine leisten einen erheblichen Beitrag zur Gesundheitsprävention, tun etwas für den sozialen Zusammenhalt und bieten den Bügern zahlreiche Angebote für eine sinnvolle Freizeitgestaltung“, betont Frieder Gebhardt. „Deshalb will die Stadt sie weiterhin nach Kräften materiell und ideell unterstützen.“ (hob)

Rubriklistenbild: © dpa

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