Sicher surfen unter den Linden

Langen: Städtisches WLAN ist rege frequentiert

Seit Oktober kann jedermann in Langen an verschiedenen WLAN-Hotspots im Stadtgebiet kostenlos, einfach und sicher im Internet surfen. Zehn dieser „heißen Punkte“ sind über die Stadtteile verteilt.

Langen – Gemeinsam mit den Stadtwerken sowie der Bäder- und Hallenmanagement GmbH (BaHaMa) hat die Stadt diese Zugangspunkte installiert, für die sich irgendein kreatives Köpfchen die Bezeichnung „Digitale Dorflinden“ ausgedacht hat. Hinter der verbalen Anleihe bei Mutter Natur verbirgt sich ein Förderprogramm des Landes Hessen, das Städte und Gemeinden bei der Einrichtung kommunaler Netze finanziell unterstützt.

Eine aktuelle Statistik macht deutlich, wie beliebt der Service mittlerweile geworden ist. Deutlich mehr als 12 000 Nutzer haben sich seit Herbst „unter den Linden“ eingeklinkt und mehr als 29 000 Mal Netzdienste in Anspruch genommen. Vor allem montags bis freitags gegen 7, 10.30 und 12.30 Uhr brummen die Hotspots, werden zum Beispiel E-Mails gelesen oder die Accounts in den sozialen Medien gecheckt.

Frei gesurft werden kann rund um das Behördenzentrum, in der Romorantin- und Long-Eaton-Anlage, im Stadtgarten zwischen Dreieichschule und dem Zentrum für Jung und Alt, im Rathaus und im Terrassen- und Biergartenbereich südlich der Stadthalle. Zwei weitere Antennen befinden sich am Freizeit- und Familienbad an der Teichstraße, eine am Lutherplatz, eine am Jugendzentrum an der Nördlichen Ringstraße und eine bei der Pittler ProRegion Berufsausbildung GmbH an der Ampèrestraße. In der Stadtbücherei, rund um den Bahnhof sowie in sämtlichen Stadtbussen der Stadtwerke können Nutzer ebenfalls bequem und frei von Extrakosten online gehen. Für Joachim Kolbe, Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Kultur und Sport sowie Geschäftsführer der BaHaMa, macht die „Digitale Dorflinde“ Langen attraktiver. „Sie bereichert zeitgemäß die städtische Infrastruktur.“

Die Anmeldung ist kinderleicht: Das „Hessen-WLAN“ in den Netzwerkeinstellungen des Mobilgerätes suchen und dann mit einem Klick den allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Datenschutzerklärung zustimmen. Eine Registrierung im Netz ist nicht nötig – persönliche Daten speichern die Zugangspunkte auch nicht. Die Nutzungszeit ist pro Tag auf derzeit zwei Stunden begrenzt.

Alle Informationen rund um das Projekt sind gedruckt in einem Faltblatt zu finden. Dieses ist im Rathaus, in der Stadthalle, in der Stadtbücherei, im Jugendzentrum und im Kulturhaus Altes Amtsgericht zu bekommen.  

hob

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