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Langener Karneval Gesellschaft startet mit Party in die fünfte Jahreszeit

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Von: Julia Radgen

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Die Narren sind wieder los: Nach der Corona-Zwangspause will die LKG ihre neue Kampagne am 12. November mit einem Knall einläuten.
Die Narren sind wieder los: Nach der Corona-Zwangspause will die LKG ihre neue Kampagne am 12. November mit einem Knall einläuten. © Archivfoto: LKG

Die Langener Karneval Gesellschaft eröffnet ihre neue Kampagne am 12. November mit einer großen Party in der Stadthalle. Auch die Planung für 2022 läuft bereits.

Langen – Bald beginnt sie wieder – die fünfte Jahreszeit. Und die Langener Narren können es kaum erwarten. Die Langener Karneval Gesellschaft (LKG) läutet die neue Kampagne in diesem Jahr mit einer Faschings Opening Party am Freitag, 12. November, ein. „Das ist tatsächlich etwas ganz Neues für uns, dass wir das so früh machen“, sagt der LKG-Vorsitzende Dominik Schertel. Da die Corona-Zeit für die Mitglieder und Freunde verzichtsreich genug war, wollte der Vorstand die neue Kampagne gleich im November mit einem Knall einläuten. Die Party (nähere Infos im Kasten) steigt unter 2G-Bedingungen in der Stadthalle.

Die Einlassbeschränkung nur für Geimpfte und Genesene sei natürlich innerhalb des Vereins diskutiert und auch mit den Mitgliedern besprochen worden, sagt Schertel. Immerhin galt bei den Aufführungen der vereinseigenen Theatergruppe noch die 3G-Regel. „Im Theater geht unserer Meinung nach 3G, aber bei der Saalfastnacht, wo auf engstem Raum gefeiert wird, jemand Ungeimpftes mit in den Saal zu nehmen, halten wir für unmöglich“, meint Schertel. Gleichzeitig sei auch klar gewesen, dass man die Veranstaltungen nicht erneut ausfallen lassen will – und Fasching eben ohne Maske und Abstand gefeiert werden soll. „Deshalb können wir da leider kein Angebot machen“, so der Vorsitzende.

Auch für die Saalfastnacht läuft schon die Planung. Am 5. und 6. Februar will die LKG ihre beiden großen Sitzungen abhalten. „Wir haben schon Künstler gebucht und sind am Programm gestalten“, sagt Schertel. Die steigenden Corona-Zahlen Richtung Winter machen dem Verein Sorgen. „Aber wir sind karnevalistisch verpflichtet, optimistisch zu bleiben“, betont Schertel. Die genaue Planung steht aber natürlich noch aus, denn der Verein muss sich ja nach den im neuen Jahr geltenden Corona-Verordnungen richten. Aber Schertel glaubt, am 2G-Modell wird nicht zu rütteln sein. „Eine Frage ist zum Beispiel noch der Kinderfasching, der ja bei uns immer sehr beliebt ist“, so der Vorsitzende. Da es für die Jüngeren hierzulande ja noch keine Impfung gebe, müsse eine andere Lösung her. „Wir stehen aber mit dem Jugend- und dem Ordnungsamt in Kontakt, um das, was möglich ist, möglich zu machen.“

Generell sei dieses Jahr für die Langener Karnevalisten „einfacher“ gewesen als das Vorjahr. „Im Gegensatz zum vergangenen Jahr konnte man ja in diesem Sommer relativ viel machen“, sagt Schertel. Die niedrigen Corona-Zahlen und die zunehmenden Impfungen ermöglichten es den Gruppen, sich wieder zum Training zu treffen. Stammtische und Austausch waren wieder möglich. Die Aufführungen des LKG-Theaters – drei statt der üblichen zwei Vorstellungen – im Oktober in der Stadthalle waren dann wieder die ersten Veranstaltungen vor Publikum.

„Man merkt, dass das Interesse sehr groß ist – von Zuschauer- wie von Mitgliederseite. Das kulturelle Leben hat gelitten“, betont Schertel. Trotz aller Unsicherheiten, was die Planung angeht, hofft er nun auf eine insgesamt gelungene Kampagne – mit so viel Normalität wie möglich. (Julia Radgen)

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