Freude über 10.000 Euro von Lidl für neuen Transporter

Langener Tafel-Verein: Kühlkette ist nahtlos gesichert

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„Jeder gibt, was er kann“: Das Tafel-Motto prangt auf dem neuen Lieferwagen, dessen Anschaffung die 10.000-Euro-Spende aus der Lidl-Pfandaktion ermöglicht hat. Tafelvereins-Vorsitzende Friedelgaard Pietsch (links) erhielt den symbolischen Spendenscheck von den Lidl-Mitarbeitern Isabell Kirsnig und Uwe Schmidt vor der Ausgabestelle im Neurott (Carl-Schurz-Straße 14).

Langen - Wer permanent an der Grenze des Machbaren arbeitet, ist für jegliche Unterstützung umso dankbarer.

In diesem Sinne freut sich der Tafel-Verein über großzügige Unterstützung: Die Handelsgruppe Lidl hat den ehrenamtlichen Helfern um Vorsitzende Friedelgaard Pietsch 10.000 Euro gespendet, die in den Kauf eines neuen Transporters mit Kühlvorrichtung fließen.
„So eine Spende bekommt man nicht alle Tage – entsprechend groß ist die Freude bei allen Vorstandsmitgliedern, Helfern und Fahrern“, betonte Pietsch bei der symbolischen Scheckübergabe durch die Lidl-Mitarbeiter Isabell Kirsnig (stellvertretende Leiterin der Langener Filiale) und Uwe Schmidt (Beauftragter Mitarbeiter & Soziales).

Lidl unterstützt seit Jahren gemeinnützige Einrichtungen und Projekte, so auch den Tafel-Bundesverband. Über diesen hatten sich die Langener für eine Förderung durch die Handelskette beworben und mit Blick auf die Vorgaben zu Hygiene und Kühlkette Finanzierungsbedarf für einen Transporter angemeldet. So kam man in den Genuss der Förderung, die Lidl mit Hilfe seiner Kundschaft und der Aktion „Spenden am Pfandautomaten“ generiert. Jeder Kunde kann bei Rückgabe von Leergut am Pfandautomaten per Knopfdruck bestimmen, ob er einen Teilbetrag oder den gesamten Pfandbetrag an die Tafeln spendet.

„Funktionierende Kühlsysteme sind unabdingbar. Sie sichern die Kühlkette von der Abholung bis zur Anlieferung vor Ort“, unterstreicht Tafel-Sprecherin Katja Bernhard. „Jetzt haben wir zwei gut ausgestattete Fahrzeuge, um die erfreulich hohen Warenmengen verlässlich zu transportieren, die unsere Unterstützer bereitstellen.“

Bilder: „Weiße Tafel“ in Rumpenheim

Dürften sich Pietsch, Bernhard und die bis zu 50 weiteren Tafel-Helfer nun noch etwas „bestellen“, fiele ihre Wahl auf weitere ehrenamtliche Fahrer und Fahrerinnen. „Bei der Abholung der Lebensmittel können wir nach wie vor jede Hand gebrauchen“, sagt Bernhard. „Unsere Fahrer sind immer zu zweit oder zu dritt im Team unterwegs und die Kühlautos können mit normalem Pkw-Führerschein gefahren werden.“ Interessierte können sich die Zeit frei auswählen. „Für einen Vormittag sollte man etwa drei Stunden Zeit einkalkulieren, um die Supermärkte in Langen und Umgebung abzufahren“, so Bernhard.

Wer sich diese ehrenamtliche Arbeit vorstellen kann, sollte einfach an einem der Ausgabetage in der Carl-Schurz-Straße 14 vorbeischauen – Infos gibt es auch im Internet. (hob)

Infos unter www.langener-tafel.de

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