Neue Begegnungsstätte im Langener Nordend eröffnet

Luthers Ehefrau Katharina von Bora als Patronin

Strahlende Mienen bei der Einweihung des Katharina-von-Bora-Hauses im Nordend (von links): Dekan Reinhard Zincke, Friederike Geppert, Gisela Hahn, die Pfarrer Steffen Held und Christian Mulia sowie Pfarrerin Christiane Musch. (c)Foto: Postl
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Strahlende Mienen bei der Einweihung des Katharina-von-Bora-Hauses im Nordend (von links): Dekan Reinhard Zincke, Gisela Arndt, Friederike Geppert, die Pfarrer Steffen Held und Christian Mulia sowie Pfarrerin Christiane Musch.

Langen - Der Mai ist gekommen – und das Nordend ist um eine Begegnungsstätte reicher: das Katharina-von-Bora-Haus. Mehr als 100 Gäste besuchten die offizielle Eröffnung, zu der Pfarrer Steffen Held eine Andacht hielt.

Dass die neue Einrichtung zur Evangelischen Kirche in Langen gehört, ist kraft der Namenspatronin unschwer zu erraten. Katharina von Bora war die Ehefrau des Reformators Martin Luther. „Durchaus passend im Jahr des Reformationsjubiläums“, kommentiert Pfarrer Steffen Held. „Und gut, dass ein kirchliches Haus in Langen nun auch einmal nach einer Frau benannt worden ist!“ Leiterin des Begegnungszentrums ist Friederike Geppert, die gemeinsam mit Gisela Arndt vom Kirchenvorstandsmitglied mehr als 100 Gäste zur offiziellen Eröffnung begrüßte. Diese begann exakt nachmittags um 15.17 Uhr – ein Gag in Anlehnung an das Reformationsjubiläum.

Pfarrer Held hielt eine Andacht, offizielle Grußworte sprach neben anderen Erster Stadtrat Stefan Löbig. Bei Kaffee und Kuchen setzten Michael Krsnik am Akkordeon und der Seniorensingkreis der Gemeinde unter Leitung von Eva Westphal musikalische Akzente. Als besonderes Geschenk überbrachte Pfarrer Dr. Christian Mulia die Nachricht von der Zusage der Kirchenleitung zur Finanzierung einer Projektstelle für die Seniorenarbeit. Diese Stelle des Dekanats Dreieich wird Schwerpunkte in der Seniorenarbeit setzen und ihren Sitz im Begegnungszentrum haben. Die spannendste Nachricht indes war bis zuletzt geheimgehalten worden – der Name des neuen Domizils: „Katharina-von-Bora-Haus“ gefiel allen Gästen richtig gut. (hob)

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