Weg für Jugendforum frei gemacht

Nachwuchs erhält politische Stimme

Langen - Nach fast zweijährigem parlamentarischem Ringen ist das Jugendforum auf den Weg gebracht. In diesem sollen junge Langener die Möglichkeit erhalten, sich bei politischen, sie betreffenden Themen zu Wort zu melden. Von Markus Schaible 

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Die Stadtverordnetenversammlung gab einstimmig grünes Licht. „Die Jugendlichen haben ihre Erfahrungen gemacht, wie parlamentarische Arbeit funktioniert“, charakterisiert Christian Gött (CDU) die vergangenen fast zwei Jahre. Denn darüber, wie die Voraussetzungen für ein Jugendforum aussehen sollen und vor allem, welche Altersspanne mitarbeiten darf, herrschten in der Stadtverordnetenversammlung gänzlich unterschiedliche Auffassungen. Der Magistrat hatte ursprünglich 21 als Höchstalter vorsehen wollen, doch dies lehnten CDU, FWG-NEV, FDP und UWFB ab. Ihr Argument: Ab 18 kann man sich als Stadtverordneter wählen lassen, somit wäre eine Doppelfunktion möglich. Bis das neue Forum aber eingerichtet ist, wären dann aber fast alle, die sich anfangs für seine Einrichtung starkmachten, zu alt, um noch dabei zu sein.

„Wir haben es uns nicht leicht gemacht“, betonte Gött. Schließlich habe es eines Machtworts des Hessischen Städtetags bedurft, dass 18 Jahre das Höchstalter sei. Mit einer Übergangslösung sei nun eine gangbare Möglichkeit gefunden worden: In der ersten Wahlperiode wird das Höchstalter auf das vollendete 19. Lebensjahr erhöht; allerdings nur für Mitglieder des Vorbereitungsgremiums.

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„Es gab kein Machtwort“, widersprach Ingo Eberhard (Grüne). „Es gibt auch Städte, die das anders handhaben. Wir halten es immer noch für falsch, es auf Jugendliche unter 18 zu beschränken.“ Aber selbstverständlich würden die Grünen – die der Idee von Anfang an positiv gegenüberstanden – zustimmen, um überhaupt etwas zu ermöglichen.

Gleiches gilt für die SPD. „Wir hätten das vor einem Jahr schon haben können“, sagte Joachim Knapp. Er habe aber das Gefühl, einige hätten das Jugendforum gar nicht gewollt und gehofft, dass sich das Thema irgendwann erledigt. Die Stadt könne froh sein, dass die Jugendlichen in der ganzen Zeit dabei geblieben seien, trotz des „Paradebeispiels, wie man Politikverdrossenheit erzeugt“.

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„Nur weil etwas gut ist, herzugehen und zu sagen, wir machen es, auch wenn es inhaltlich unsortiert ist, das machen wir viel zu oft“, verteidigte Claudia Trippel (FWG-NEV) die lange Zeit des parlamentarischen Ringens. Christian Jaensch (FDP) hob die positiven Seiten hervor: „Es ist eine große Chance für uns – wir bekommen eine andere Sichtweise auf manche Dinge. Und es ist eine gute Sache für die Jugendlichen – sie haben die Möglichkeit, zu entdecken, wo sie politisch hingehören.“ Allerdings gelte für die Stadtverordneten auch: „Wir wissen nicht, was auf uns zukommt.“

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