Ganztägiges Alkoholverbot

Wo die Maske in Langen und Egelsbach Pflicht ist

Mit diesen Schildern kennzeichnet die Stadt Langen die betroffenen Bereiche.
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Mit diesen Schildern kennzeichnet die Stadt Langen die betroffenen Bereiche.

Seit Montag, 8. Februar, gelten auf festgelegten Straßen und öffentlichen Plätzen im gesamten Kreisgebiet ein ganztägiges Alkoholverbot sowie zwischen 8 und 22 Uhr eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Maske. Das hat der Krisenstab des Kreises Offenbach in Abstimmung mit den 13 Kommunen entschieden, um die Infektionszahlen zu reduzieren.

Langen/Egelsbach – Ab sofort müssen Fußgänger in Langen in der Bahnstraße, auf dem Lutherplatz, in der Long-Eaton- und Romorantin-Anlage, auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz in der Altstadt (inklusive der Wiese vor der Stadtkirche), in der Bahnhofsanlage und auf dem Europaplatz (Bahnhofsvorplatz Ost) sowie auf der Skateranlage in der Zimmerstraße eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Die betroffenen Bereiche sind durch Schilder gekennzeichnet. „Dort ist es nicht immer möglich, die erforderlichen Abstände einzuhalten, um eine Infektion auszuschließen“, erklären Langens Bürgermeister Jan Werner und Erster Stadtrat Stefan Löbig. Medizinische Masken sind allerdings nicht erforderlich, sogenannte Alltagsmasken reichen aus.

Das Verbot, im öffentlichen Raum ganztägig an allen Tagen der Woche Alkohol zu trinken, gilt sogar noch an deutlich mehr Orten im Stadtgebiet: im Mühltal und rund um den Paddelteich, in der kompletten Altstadt, am Lutherplatz, in der Bahnstraße, der Long-Eaton- und Romorantin-Anlage, im Stadtgarten in der Zimmerstraße, auf dem Jahnplatz, dem Parkplatz Zimmerstraße, dem Parkplatz der Neuen Stadthalle, der Skateranlage in der Zimmerstraße, An der Rechten Wiese, im Birkenwäldchen, auf dem Parkplatz am Jugendzentrum, dem Platz der Deutschen Einheit, in der Bahnhofsanlage und auf dem Europaplatz, der Grünfläche zwischen Forstring und Farnweg (inklusive ehemaliges Einkaufszentrum Oberlinden) sowie auf allen städtischen Spielplätzen und Sportanlagen.

Sorge vor Virusmutationen

„Wir wissen, dass der allergrößte Teil unserer Bürgerinnen und Bürger sehr verantwortungsbewusst ist. Aber leider hat sich gezeigt, dass es immer wieder kleinere Gruppen gibt, die trotz der derzeitigen Witterung gemeinsam Alkohol trinken“, berichten Bürgermeister und Erster Stadtrat. „Und wir alle wissen, dass dies eine gesellige Angelegenheit ist, bei der die Abstände eben oft nicht eingehalten werden. Wir folgen hier mit dem Kreis den Empfehlungen der Fachleute und Wissenschaftler, die immer wieder aufrufen, die Kontaktbeschränkungen konsequent aufrecht zu erhalten.“

In Egelsbach gelten die neuen Regeln nach Angaben des Kreises auf dem Kirchplatz (Ecke Kirchstraße/Ernst-Ludwig-Straße) und dem Berliner Platz (auf dem Platz und dem Parkplatz zwischen Kirchstraße, Am Berliner Platz und Arheilger Straße). Die neuen Maßnahmen entsprechen den übergeordneten Verordnungen des Landes. Die Allgemeinverfügung ist bis einschließlich Sonntag, 21. Februar, befristet.

Interaktive Karte

Veranschaulicht sind die Bereiche auf einer interaktiven Karte, die auf der Kreis-Homepage abrufbar ist.

In Langen werde die Ordnungspolizei kontrollieren, damit die Regeln eingehalten werden, teilt der Magistrat mit. Der Verstoß gegen die Maskenpflicht wird als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld von 50 Euro geahndet.„Dass die Zahlen aktuell sinken, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie immer noch auf einem zu hohen Niveau liegen“, betont Erster Stadtrat Löbig. „Und was uns wirklich Sorgen bereitet, sind die deutlich ansteckenderen Virusmutationen. Wenn sich diese hier festsetzen, kann sich die Lage sehr schnell und vor allem sehr stark verschlechtern.“ Die neuen Maßnahmen sollen dazu beitragen, dies zu verhindern.  (jrd)

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