25-Jähriger muss sich vor Gericht verantworten

Langenerin soll bei Pferde-Verkauf betrogen haben

Langen/Darmstadt - Beim Verkauf von fünf Pferden soll eine Frau aus Langen betrogen haben. Dafür muss sie sich im Februar vor dem Darmstädter Landgericht verantworten.

Gewerbsmäßiger Betrug wird einer 25 Jahre alten Frau aus Langen vorgeworfen, die sich deshalb ab dem 9. Februar vor dem Darmstädter Landgericht verantworten muss. Die Angeklage soll laut Angaben der Staatsanwaltschaft in fünf Fällen Pferde, um deren Erkrankungen, Sportuntauglichkeit oder nur bedingte Reitfähigkeit sie gewusst haben soll, teilweise nur wenige Wochen nach dem Kauf als Turnierpferde oder gesunde Pferde mit Gewinn weiterverkauft haben.

Einer Käuferin soll sie vorgetäuscht haben, Deutsch-Amerikanerin zu sein. Sie habe Deutsch und Englisch durcheinander gesprochen und unter geschauspielerten Tränen erzählt, in die USA zurückkehren zu wollen und deshalb ihr Pferd verkaufen zu müssen. Darüber hinaus soll die Langenerin gegenüber einem Gerichtsvollzieher bei einer eidesstattlichen Versicherung wahrheitswidrig angegeben haben, dass sie keine Pferde besitze. Neben diesen Taten, die sich im Zeitraum von September 2013 bis November 2015 ereigneten, wird der Frau auch noch vorgeworfen, das Kommunale Jobcenter Offenbach in Offenbach getäuscht sowie eine über Ebay verkaufte Geldbörse nicht an die Käuferin übersandt zu haben. Bisher ist neben dem 9. Februar noch ein zweiter Verhandlungstag am 23. Februar angesetzt. (dani)

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Rubriklistenbild: © dpa

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