Warum die Stadt unserer Redaktion den Kulturpreis verleiht

„Seriös und fundiert“

Langen – Zu guter Letzt hat sich die Jury des Kulturpreises ausführlich mit unserer Redaktion befasst:.

„Die Langener Zeitung ist seit jeher eine klassische Lokalzeitung, die ihre Leser wie kein anderes Blatt über das Geschehen in unserer Stadt informiert“, sagt Gebhardt. Größte Leistung sei, dass wir seit den Anfängen im Jahr 1948 (als Langener „Anzeigenblatt“) bis zum heutigen Zeitpunkt den Ansprüchen an einen seriösen, fundierten und breit angelegten Lokaljournalismus treu geblieben sind und damit allen Veränderungen in der Medienbranche standgehalten haben. „Eine Redaktion mit solide ausgebildeten Journalisten, die sich vor Ort auskennen, ihre Netzwerke pflegen, über alle Lebensbereiche schreiben und sich für keine Veranstaltung zu schade sind, kein Ereignis vernachlässigen, auch bei kontroversen Themen sachlich bleiben und pointiert kommentieren, ist heute in einer Stadt von der Größenordnung Langens mehr denn je ein kostbares Gut“, betont der Verwaltungschef.

In Zeiten von Fake News, billigen Schlagzeilen und den oftmals unsäglichen Beiträgen in den sogenannten sozialen Medien sei unsere Langener Zeitung eine große Bereicherung für alle, die Wert legen auf eine möglichst objektive, vielfältige und ausgewogene Berichterstattung nach publizistischen Grundsätzen wie der Wahrhaftigkeit und der sorgfältigen Recherche. Mit journalistischem Sachverstand gelinge es unserer Redaktion, die Dinge auf den Punkt zu bringen, die Leser zu informieren, aber auch zu unterhalten und sie vor allem neugierig zu machen auf die Stadt, in der sie leben. „So gesehen ist die Langener Zeitung in der Tat ein ,Notizbuch der Woche‘, das die örtlichen Geschehnisse unter die Lupe nimmt, auf Fehlentwicklungen hinweist, aber auch hervorhebt, was alles an Positivem ,Rund um den Vierröhrenbrunnen‘ passiert und was ,Ihr Tobias‘ meint“, sagt Gebhardt.

„Die LZ ist längst das einzige Presseorgan, das regelmäßig und überhaupt zum Beispiel über Theater- und Kabarett-Aufführungen in der Neuen Stadthalle berichtet, Konzerte besucht, Ausstellungen ausführlich würdigt und weitere kulturelle und gesellschaftliche Ereignisse zwischen Steinberg und Neurott für seine Leser aufbereitet“, lobt der Bürgermeister. „Überdies ist sie ein Sprachrohr für die örtlichen Vereine, deren Wettkämpfe und Aktivitäten sich auf den Seiten wiederfinden.“

Das Prädikat „besonders wertvoll“ verdiene die LZ auch für eine identitätsstiftende Wirkung. „Sie vermittelt Heimat und gibt Alteingesessenen genauso wie Zugezogenen eine Orientierung – als klassische Printausgabe wie längst auch als E-Paper unter op-online.de. Mit dem historischen Zeitungsarchiv der LZ auf der städtischen Internetseite langen.de, das bis 1948 zurückreicht, verfügt die Stadt darüber hinaus über eine zeitgeschichtliche Sammlung, die kommenden Generationen einen Blick auf die Geschehnisse der jüngeren Vergangenheit erlaubt.“

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