Mitarbeiterin der Spitzweg-Apotheke bei PTA-Wettbewerb

„Siegerin der Herzen“

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Fürs Treppchen reichte es für Peggy Becker bei der Siegerehrung in Düsseldorf nicht ganz. Aber die PTA der Langener Spitzweg-Apotheke ist stolz, es ins Finale geschafft zu haben (kleines Bild). 

Langen - Sie ist eine von Deutschlands besten Pharmazeutisch-technischen Assistentinnen, kurz PTA: Peggy Becker von der Spitzweg-Apotheke schaffte es in das Finale des bundesweiten Wettbewerbs „PTA des Jahres“.

Wie 350 andere Kollegen bewarb sich die PTA, die Kunden aus der Apotheke in der Bahnstraße kennen, bei Pharma-Privat. Die Kooperation der inhabergeführten Pharma-Großhandlungen Deutschlands schreibt den Preis jährlich aus.
„Meine Bewerbung ging kurz vor Schluss dort ein, dann hieß es abwarten“, erinnert sich Becker. Ende Juni nahm die PTA in der Spitzweg-Apotheke dann einen Anruf entgegen, der ihr im Gedächtnis bleiben sollte: „Ich erhielt die Zusage zur Teilnahme am Finale in Düsseldorf auf der Expopharm, Europas größter Fachmesse für Apotheken.“ Becker war damit eine von zehn Bewerbern, die es in das Finale geschafft haben: Neun Finalisten wählt die Jury aus, einen oder eine PTA bestimmen Internetnutzer per Online-Voting.

„Ich war sehr überrascht und meine Kolleginnen und Familie freuten sich mit mir“, erzählt Becker. Bis zum Finaltag wuchs ihre Aufregung. Dort mussten die Männer und Frauen unter Zeitdruck und Beobachtung berufsspezifische Aufgaben meistern. „Bei allen war die Anspannung groß“, erinnert sich die PTA aus Langen. Zunächst galt es, einen Wissenstest zu meistern, dann ein pharmazeutisches Beratungs- sowie ein Verkaufsgespräch zu führen und ein Medikament nach einer Rezeptur zu erstellen. „Die Stimmung unter den Teilnehmerinnen war freundschaftlich“, obwohl der Druck wuchs. Nach und nach schieden die Kandidaten aus. Becker konnte sich am Ende nicht ganz durchsetzen.

Apotheke auf dem Balkon: Heil- und Würzpflanzen für den Topf

Zur Gewinnerin wurde Tanja Lorz aus Delbrück gekürt. Sie erhielt die ausgeschriebenen 2 000 Euro, Becker und die anderen Finalisten bekamen Sachpreise. Doch das war nicht alles: Das Team der Spitzweg-Apotheke überraschte sie an ihrem ersten Arbeitstag nach dem Wettbewerb: „Meine Kolleginnen beglückwünschten mich und ich erhielt eine selbstgestaltete Urkunde ‘Siegerin der Herzen’. Auch wenn sie nicht gewonnen hat, ist Becker froh mitgemacht zu haben: „Für mich war die Teilnahme eine Herausforderung und eine große Erfahrung.“ (jrd)

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