Langener Bürgermeister sagt Gymnasium und Kreis Unterstützung zu

Stadt aufgeschlossen für DSL-Erweiterung

Die Dreieichschule Langen platzt aus allen Nähten. Nun soll sie erweitert werden. (Archivbild)
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Die Dreieichschule Langen (DSL) platzt aus allen Nähten. Nun soll sie erweitert werden. (Archivbild)

Die Dreieichschule platzt aus allen Nähten – das ist kein Geheimnis. Mit dem Wachstum der Stadt durch die vielen Neubaugebiete wird auch die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Langen steigen – das ist absehbar. Seit Jahren steht daher die Frage im Raum, wo man Platz für all diese zusätzlichen Schüler schaffen kann.

Langen – Aktuell erweitert der Kreis mit Unterstützung der Stadt die Sonnenblumenschule und plant zudem im Neubaugebiet Liebigstraße Nord eine sechste Grundschule. Aber im Bereich der weiterführenden Schulen scheint die Entwicklung zu stagnieren. Zwischenzeitlich wurde auch in Egelsbach der Ruf nach einer weiterführenden Schule laut – zwischen beiden Kommunen, also auch für Langener.

Zuständig für das Thema ist natürlich der Kreis als Schulträger. Die Kreisverwaltung ist nun mit einer Anfrage zum Ausbau einer der drei weiterführenden Schulen in Langen an Bürgermeister Jan Werner herangetreten, wie der Magistrat mitteilt. Demnach plant der Kreis, die Dreieichschule zu erweitern. Auf dem vorhandenen Gelände könne aber nicht weiter „verdichtet“ werden.

Stadtgarten soll für Erweiterung herhalten

„Aufgrund der baulichen Gegebenheiten im Umfeld der Dreieichschule ist der angrenzende Stadtgarten die einzige mögliche Erweiterungsfläche“, heißt es in der Mitteilung aus dem Rathaus. Der Kreis möchte daher einen Teil dieser Grünanlage von rund 1 500 Quadratmetern für die Schule nutzen.

Bürgermeister Werner hat Schulleiterin Nicole Ott und ihrem Stellvertreter Stefan Kirchmaier seine volle Unterstützung für das Projekt zugesagt: „Der Schulstandort liegt mir ganz besonders am Herzen. Wir werden die Anfrage wohlwollend prüfen.“ Werner betont: „Dazu werden wir den Erweiterungswunsch mit Blick auf die zentrale Lage des Grundstücks in der Innenstadt, auf die Vorgeschichte, die berechtigten Interessen der Anlieger sowie die planerische und bauliche Machbarkeit genau unter die Lupe nehmen und dabei aufgeschlossen und konstruktiv an die Sache herangehen.“ Vor allem gehe es in diesem Zusammenhang darum, „weitsichtig und mutig“ die Weichen für eine erfolgreiche Schulentwicklung in Langen zu stellen und dauerhaft Kindern vielfältige Bildungschancen vor Ort bieten zu können, so Werner.

Die Diskussion, ob die Stadt dem Kreis einen Teil der Grünfläche für die Erweiterung der Dreieichschule zur Verfügung stellt, muss aber natürlich in der Stadtverordnetenversammlung geführt werden.  (jrd)

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