Weniger trauen sich

Statistik belegt: Es wird weniger geheiratet

Fast 1000 Babys wurden 2019 geboren. 
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Fast 1000 Babys wurden 2019 geboren. 

Mehr Geburten, mehr Sterbefälle und weniger Trauungen als im Vorjahr – das Standesamt Langen hat seinen Bericht für das vergangene Jahr veröffentlicht.

Langen – Insgesamt 970 neue Erdenbürger hießen die Beamten 2019 willkommen – 253 von ihnen sind waschechte Sterzbachstädter (2018: 941 Babys, davon 274 aus Langen). Ein Kind kam als Hausgeburt zur Welt, Zwillinge gab es im Zuständigkeitsbereich des Standesamtes, zu dem die Asklepios Klinik gehört, keine zu vermelden.

Laut Statistik stehen die Chancen gut, dass in sechs Jahren in jeder Schulklasse vor Ort ein Lukas, Noah oder Felix in der Nähe einer Emma, Anna oder Marie sitzt. So benannte Mädchen und Jungs belegten 2019 die Spitze der Vornamenstatistik. Auf der weiblichen Rangliste stehen außerdem Lea, Lina, Amelie, Amira, Emily, Hanna, Johanna, Melina, Alina, Elisa, Leonie, Liya, Mia und Sarah. Bei den Jungs waren zudem Leon, Ben, David, Elias, Matteo, Max, Paul, Amin, Anton, Finn, Linus, Luca, Oskar und Philipp populär. Bei 63 Prozent der Kinder beschränkten sich die Eltern auf einen Rufnamen, 34 Prozent der Neugeborenen erhielten einen Zweitnamen, drei Prozent noch weitere.

Den Bund fürs Leben schlossen 150 Paare im Trausaal des Rathauses, im Alten Rathaus oder in der Merzenmühle am Paddelteich (2018: 162). 131 Anträge auf Einbürgerung wurden im Verwaltungsbau an der Südlichen Ringstraße gestellt und 108 entsprechende Urkunden ausgehändigt (2018: 128 Anträge, 106 Urkunden). Bei den insgesamt 661 gemeldeten Sterbefällen (2018: 613) handelte es sich 272-mal um Langener Bürger.

Auswärts beurkundete Eheschließungen, Geburten oder Sterbefälle tauchen in der örtlichen Statistik nicht auf. Mehr Informationen, Öffnungszeiten und Kontaktdaten gibt es online.  

ble

standesamt-langen.de

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