Steffen Vollrath löst Volkmar Bölke ab

Asklepios Klinik: Neuer Chef und Millionen-Investitionen

Langen - Steffen Vollrath heißt der Mann, der in der Asklepios Klinik seit diesem Monat die Geschäfte führt. Dieselbe Position hatte er zuvor innerhalb des Asklepios Konzerns in der Uckermark inne.

Neuerdings führt Steffen Vollrath in der Asklepios Klinik die Geschäfte.

Vollrath tritt die Nachfolge von Volkmar Bölke an, der als kaufmännischer Leiter an das Städtische Klinikum Hanau gewechselt ist. Auf die Frage, was ihn an seiner neuen Aufgabe besonders reizt, antwortet Steffen Vollrath, dass er sich darauf freue, ab sofort für ein Klinikum in einem Wettbewerbs-Umfeld wie dem Rhein-Main-Gebiet tätig zu sein: „Wir haben hier in der Gegend eine hohe Klinikdichte. Da können wir die Patienten nur durch exzellente medizinische und pflegerische Leistungen überzeugen“, ist er sicher. Seine akademische Ausbildung begann Vollrath 1991 mit einem BWL-Studium an der Universität Rostock. Nach seinem Abschluss als Diplom-Kaufmann sammelte er erste Berufserfahrung bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Mit der Medizin kam er als Leiter des Controllings und der Innenrevision des Uni-Klinikums Rostock 1998 in Kontakt. 2001 wechselte Vollrath zum Asklepios Konzern und übernahm an der Klinik Pasewalk zunächst für ein Jahr die Position des Verwaltungsdirektors. Seit 2002 war er dort Geschäftsführer. Zusätzlich fungierte er ab 2005 als Geschäftsführer des Medizinischen Versorgungszentrums Vorpommern und ab 2006 auch noch als Geschäftsführer des Asklepios Klinikums Uckermark. Seine Freizeit verbringt der dreifache Vater mit seiner Familie und beim Sport.

In Langen will sich Vollrath dafür einsetzen, dass medizinischer Erfolg und wirtschaftliche Stabilität der Klinik weiter Hand in Hand gehen. Dafür plant der neue Mann an der Verwaltungsspitze permanente Investitionen im personellen Bereich und bei der medizinischen Infrastruktur. So gibt es bereits konkrete Pläne zur Umsetzung des dritten Klinik-Bauabschnitts, der unter anderem die Einrichtung eines neuen Labors und eines zweiten Herzkatheterlabors vorsieht. Außerdem soll die Notfallambulanz ausgebaut werden, „um dort die Wartezeiten weiter zu reduzieren“, so Vollrath. Insgesamt spricht er von Investitionen in Höhe von rund zehn Millionen Euro in den kommenden drei Jahren. „So schaffen wir es, die bestmögliche Versorgung unserer Patienten zu gewährleisten“, ist er überzeugt. Darüber hinaus verspricht er seinen Mitarbeiterin einen kollegialen Führungsstil, der fordert und fördert: „Kompetente und zufriedene Mitarbeiter sind die beiden wichtigsten Faktoren für erfolgreiches Arbeiten.“ Die Sicherung der Arbeitsplätze bezeichnet Vollrath deshalb auch als eine der „entscheidenden Triebfedern meines Handelns“.

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