Verwirrung im Nordend

Vorfahrtsänderung überfordert einige Autofahrer

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Die Beschilderung ist aussagekräftig, da aber im Kreuzungsbereich von Elisabeth-Selbert-Allee, Nördlicher Ring- und Pestalozzistraße die Markierungen kaum noch zu erkennen sind, haben etliche Autofahrer trotzdem Probleme.

Langen -  Die zahlreichen Wohnungsbauprojekte im Nordend sorgen immer wieder für Verkehrsbehinderungen. Speziell im Bereich Elisabeth-Selbert-Allee und Nördliche Ringstraße ist die Situation für die Autofahrer nicht immer übersichtlich, sind die Fahrbahnen nicht immer uneingeschränkt nutzbar. Von Markus Schaible 

Ein neuralgischer Punkt für Autofahrer im Nordend ist aktuell die Kreuzung der Elisabeth-Selbert-Allee und Nördlichen Ringstraße mit der Pestalozzistraße. Dort entsteht südlich der Nördlichen auf einem 6630 Quadratmeter großen Areal schräg gegenüber von Aldi/DM-Markt ein neues Wohnareal. Bis Jahresende 2018 (so die Planung) werden 86 Mietwohnungen in fünf Gebäuden mit Tiefgaragen entstehen. Eigentlich knickt die Vorfahrt an besagter Kreuzung ab – vorfahrtsberechtigt sind Autofahrer auf der Elisabeth-Selbert-Allee und dem östlichen Teil der Nördlichen. Entsprechend ist die Kreuzung auch farblich gepflastert.

Durch die Bauarbeiten und daraus folgende Einschränkungen in den Fahrbahnen allerdings wurde diese Regelung vor einiger Zeit geändert – die Nördliche Ringstraße ist aktuell durchgehend Vorfahrtsstraße. Entsprechende Schilder weisen darauf hin, die aufgebrachten Markierungen allerdings sind schon nicht mehr zu erkennen. Und das scheint etliche Autofahrer – vermutlich aufgrund der farblichen Pflasterung – zu verwirren.

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„Wir wollten die Behelfsmarkierungen eigentlich noch mal erneuern lassen, angesichts der Witterung ging das allerdings nicht“, erklärt der im Rathaus zuständige Fachbereichsleiter Carsten Weise. Dies werde nachgeholt, sobald das Wetter besser wird. Denn die Vorfahrtsänderung soll noch für eine ganze Zeit lang gelten: „Bis die Baumaßnahmen an der Elisabeth-Selbert-Allee abgeschlossen sind“, kündigt Weise an. Dort aber hat die Wohnbebauung der Nordseite noch gar nicht begonnen. Denn im Karree zwischen Rewe/Rossmann, Hans-Kreiling-Allee, Nordumgehung und Selbert-Allee sollen bekanntlich auch Häuser und Wohnungen für 500 Menschen entstehen.

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