Vorträge der Verbraucherzentrale im ZenJA

Von Taschengeld bis Sicherheit

+
Monika Maier-Luchmann von der ZenJA-Geschäftsführung zeigte Familienminister Stefan Grüttner und dem CDU-Landtagsabgeordneten Hartmut Honka (Mitte) das Zentrum für Jung und Alt und die umfangreichen Außenanlagen. Das Angebot der Seniorenhilfe erläuterte deren Vorsitzender Bernhard Knerr (links).

Langen - Mit Vorträgen der Verbraucherzentrale baut das Zentrum für Jung und Alt sein Angebot für Familien und Senioren weiter aus. Das ZenJA ist bei einem entsprechenden Pilotprojekt der Landesregierung dabei. Von Markus Schaible 

Familienminister Stefan Grüttner informierte sich bei einem Besuch gestern nicht nur darüber, sondern über das komplette Angebot des Mehrgenerationenhauses.
Eltern, Familien, Senioren – das ist die Hauptzielgruppe des Zentrums für Jung und Alt in der Zimmerstraße 3. Dazu haben sich das Mütterzentrum (es hat die Trägerschaft), dessen Geschäftsbereich Elternservice und die Seniorenhilfe (SHL) zusammengeschlossen. Die Aktivitäten reichen von Angeboten für Schwangere über die Kindertagespflege bis hin zu Gedächtnistraining für Ältere, umfassen Tragetuchberatung genauso wie Hausaufgabenbetreuung und Fitnessangebote und vieles weitere mehr. Schon bald wird eine umfangreiche Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Hessen dazu kommen.

Entstanden ist sie im Rahmen der Dialogreihe „Hessen hat Familiensinn“, bei der unter Schirmherrschaft von Familienminister Stefan Grüttner (CDU) Fachleute neue Ideen entwickelten. Eine davon sind Angebote zur Verbraucher- und Sicherheitsberatung. Das ZenJA ist dabei einer von ungefähr zehn Partnern für das Pilotprojekt, freut sich Monika Maier-Luchmann, Mitglied der Geschäftsführung des Zentrums. Die Langener haben sich für die Themenkomplexe „Umgang mit Finanzen“ (Budgetberatung, Taschengeld, Schuldenprävention, Ratenverträge etc.), „Ernährung“ (Nahrungsergänzungsmittel, Ernährung für Senioren/Kleinkinder, Lebensmittelverpackungen etc.) sowie „Sicherheitsberatung“ (Trickbetrüger, Einbruchssicherheit, Taschendiebstahl, Sicherheit bei Fahrrad/Auto etc.) entschieden. Augenblicklich laufen die Terminabsprachen; die Vorträge von Mitarbeitern der Verbraucherzentrale sollen dann im Spätsommer starten.

Das war aber nicht das einzige Thema, das beim gestrigen Besuch Grüttners angesprochen wurde. Vielmehr informierte sich der Familienminister im Rahmen der vierten Zukunftswochen der Hessischen Landesregierung unter dem Themenschwerpunkt „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ über die Angebote des gesamten ZenJA. Zwei Stunden nahm sich Grüttner dafür Zeit, ließ sich von Maier-Luchmann und Bernhard Knerr, Vorsitzender der Seniorenhilfe, durchs Haus führen, sprach mit Besuchern und fachsimpelte mit den Doppelkopfspielern des SHL-Spielevormittags. Im Anschluss wurden im Rahmen einer Diskussionsrunde diverse Aspekte des Sozialbereichs angesprochen.

Wann Kontoauszüge und Belege in den Schredder können

So formulierten die ZenJA-Mitarbeiter ihre Probleme, genügend Mitarbeiter für die Kindertagespflege zu finden, ebenso wie Schwierigkeiten bei der Suche nach ehrenamtlichen Helfern. „Der Minister hat aufmerksam zugehört“, berichtet Maier-Luchmann. Der Anbau des ZenJA 2009 war mit Mitteln des Landes gefördert worden; zudem wird das Haus seit 2011 als Familienzentrum vom Land unterstützt. „Es war deshalb auch schön, dass mal jemand von der Landesregierung vorbeigekommen ist und sich alles angeschaut hat“, fasst Monika Maier-Luchmann zusammen.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare