Kassiert wird am Auto

Wertstoffhof: Tragbares System soll Wartezeiten verkürzen

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Auf dem Wertstoffhof der Kommunalen Betriebe haben mobile Kassencomputer Einzug gehalten. Mitarbeiter Frank Wobst präsentiert eines der Geräte das die Gebührenerfassung beschleunigen und den Verwaltungsaufwand reduzieren soll.

Langen - Der Wertstoffhof der Kommunalen Betriebe (KBL) an der Liebigstraße hat auf ein mobiles Kassensystem umgestellt.

„Das macht die Anlieferung von Abfällen, die generell oder ab bestimmten Mengen kostenpflichtig sind, noch einfacher und verkürzt die Wartezeiten“, stellt KBL-Betriebsleiter Manfred Pusdrowski dazu fest.
Wie bisher wird der zu zahlende Betrag direkt bei der Anlieferung am Fahrzeug durch Sichtkontrolle eines Mitarbeiters ermittelt. Bezahlt werden muss aber nicht mehr an der Kasse, der Weg dorthin entfällt. Vielmehr setzen die Mitarbeiter tragbare Computer mit Drucker ein. „Solche Geräte sind bereits seit Jahren bei der Post oder der Bahn im Einsatz“, so Pusdrowski. „Sie erfassen Abfallart und -menge und errechnen sofort die jeweiligen Gebühren.“ Über die mobile Kasse wird der Beleg ausgedruckt; der Kunde kann den ausgewiesenen Betrag direkt an Ort und Stelle zahlen.

Nicht zuletzt soll das neue System auch den Verwaltungsaufwand reduzieren. Denn geplant ist, dass die Daten nach einer Einführungsphase automatisch über eine Schnittstelle in die Finanzbuchhaltung übernommen werden. Mit Ausnahme des notwendigen Kassenbons für den Kunden sowie eines Tagesabschlussprotokolls zur Kassenprüfung kommt die Datenverarbeitung ohne weitere Belege aus. Hinweis für Anlieferer: Wie bisher ist es wichtig, dass die Abfälle sortiert und übersichtlich im Kofferraum angeliefert werden. „Nur so ist die Ermittlung der fälligen Gebühr möglich“, schließt Pusdrowski. (hob)

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