Spektakuläre Rettung

Bruchköbel: Arbeitsbühne sackt in Boden ein - Arbeiter hängen in zehn Metern Höhe fest

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Spektakulärer Einsatz in Bruchköbel.

Bei Baumschnittarbeiten in Bruchköbel (Main-Kinzig-Kreis) sackt eine Stütze einer Arbeitsbühne plötzlich im Boden ein. Zwei Arbeiter sitzen in über zehn Metern Höhe fest. Die Rettung erweist sich als kompliziert.

  • Arbeitsbühne sackt in Bruchköbel bei Hanau im Boden ein
  • Zwei Arbeiter stecken in über zehn Metern Höhe fest
  • Die Rettung ist kompliziert

Bruchköbel – Baumschnittarbeiten in der Varangeviller Straße endeten am Dienstag mit einem Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Arbeitsbühne war mit einer Stütze im Bürgersteig eingesackt, zwei Mitarbeiter hingen in über zehn Metern Höhe im Korb des Auslegers fest.

Feuerwehr ist nach wenigen Minuten vor Ort

Um 14.23 Uhr waren die Einsatzkräfte unter dem Stichwort „Menschenleben in Gefahr“ alarmiert worden „Personen drohen abzustürzen“, lautete die erste Information für die Einsatzkräfte, die nach sechs Minuten am Ort des Geschehens waren.

Die Hubarbeitsbühne sackte im Boden ein.

An der Varangeviller Straße waren die Arbeiter zwischen Waldspielplatz und Handballplatz in über zehn Metern Höhe mit Baumschnittarbeiten beschäftigt, als ein Fuß der Arbeitsbühne im Boden einsackte. „Das war mit Sicherheit kein schönes Gefühl“, sagte Benjamin Thoran, Pressesprecher der Feuerwehr Bruchköbel.

Sprecher der Feuerwehr: Arbeiter hatten Glück im Unglück

Und er dürfte damit noch deutlich untertrieben haben. Weil die Stütze immer tiefer im Boden einsackte, kippte die Arbeitsbühne weiter nach vorne. Der Ausleger war schätzungsweise rund 15 Meter ausgefahren, die beiden Arbeiter konnten nur hilflos im Korb mitansehen, wie die Bühne immer weiter nach unten sackte.

Zum Glück für die Arbeiter wurde der Absturz von einem Baum aufgehalten, an dem der Korb hängen blieb. „Das war Glück im Unglück. Die beiden hatten zwei Schutzengel“, sagte Thoran.

Den alarmierten Einsatzkräften gelang es schnell, die Arbeitsbühne zu stabilisieren. Mit einer Schlinge und Stahlseilen wurde das Gefährt an einem Baum und einem Einsatzfahrzeug festgebunden, mit Holzklötzen wurde ein weiteres Absinken der Stütze verhindert.

Komplizierte Rettung durch die Feuerwehr 

Die Arbeiter mussten allerdings noch eine Weile im Korb ausharren, da sich die Rettung als nicht gerade einfach erwies. Die ausgefahrene Drehleiter der Einsatzkräfte aus Hanau kam mit Korb nicht nah genug an die Arbeiter heran, weshalb die Höhenrettung Hanau alarmiert wurde.

Die Arbeiter wurden von Höhenrettern aus ihrer misslichen Lage befreit.

Mithilfe der Drehleiter, an der dann aus Gewichtsgründen der Korb ausgehängt wurde, konnten sich die Höhenretter den beiden Arbeitern nähern und sie – angeseilt an die Rettungskräfte – sicher auf den Boden zurückbringen.

25 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz

Die Stütze der Hubarbeitsbühne war im Boden eingesackt.

Beide Arbeiter blieben unverletzt und mussten nicht behandelt werden. „Sie sind mit dem Schrecken davongekommen“, bilanzierte Thoran. Nach rund anderthalb Stunden war der größte Teil des Einsatzes für die 25 Einsatzkräfte beendet, ein ebenfalls aus Hanau alarmierter Teleskopgelenkmast wurde nicht benötigt.

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