Baustellenbesuch in Bruchköbel

Innenstadtumbau Bruchköbel: Baustelle wächst rasant in die Höhe

Aufgestockt: Mittlerweile werden schon die Wände im zweiten Obergeschoss hochgezogen, es folgt noch ein weiteres.
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Aufgestockt: Mittlerweile werden schon die Wände im zweiten Obergeschoss hochgezogen, es folgt noch ein weiteres.

Im zweiten Obergeschoss des neuen Stadthauses werden schon die Wände hochgezogen. Zeit für einen HA-Besuch auf der Baustelle in der Bruchköbeler Innenstadt. Projektleiter Jörg Diemer und Bürgermeisterin Sylvia Braun führten unsere Zeitung durch den rasant wachsenden Rohbau des neuen Stadthauses.

„Das wird gut. Ich bin zuversichtlich, dass das Konzept für unsere Innenstadt aufgeht und damit auch die finanziellen Kraftanstrengungen gerechtfertigt sind“, sagt die Bürgermeisterin. Braun, die dem Projekt einst als Oppositionspolitikerin wegen der hohen Kosten von rund 43 Millionen Euro skeptisch gegenüberstand, hat nun nach eigenen Worten ihren Frieden mit dem Projekt gemacht. „Die Aussichten, dass noch in diesem Jahr der Rohbau fertiggestellt wird, sind sehr gut“, ist auch Projektleiter Diemer mit dem Fortschritt auf der Baustelle zufrieden. Im Frühjahr 2022 soll das Stadthaus bezogen werden.

Ein Platz im Trockenen: Besucher der Stadthaus-Gastronomie können unter dem Vordach sitzen, das man auf diesem Bild bereits erkennen kann.
Leichtere Decken: Hohlkörper aus Kunststoff ersetzen den schweren Beton dort, wo er statisch nicht erforderlich ist: im Inneren einer Stahlbetondecke.
Passage: Rechts, hinter dem Holzzaun, sieht man den Weg vom Inneren Ring zur Brücke über den Krebsbach.
Feinarbeit: Hier wird alles vorbereitet, damit der Boden des dritten Obergeschosses gegossen werden kann.
Platz für 220 Autos: Gerade wird geprüft, ob die Tiefgarage eine Einzelplatzanzeige bekommen soll.
Die Magistrale: Aufzüge bringen Besucher und Mitarbeiter künftig in die oberen Stockwerke.
Bürgermeisterbüro: Verwaltungschefin Sylvia Braun steht hier mit Projektleiter Diemer an der Stelle, an der sich nach Fertigstellung ihr Büro befinden wird. Von dem Eckzimmer aus blickt sie direkt auf die Kreuzung und das Gasthaus „Zum Löwen“.
Rewe in Sicht: Projektleiter Jörg Diemer weist auf das Eisengeflecht auf der linken Seite hin, das bereits den Verlauf der Außenwand des künftigen Rewe-Markts zeigt. Am Ende der Baugrube sind die Betriebsräume der Tiefgarage zu erkennen.

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