Supermarkt öffnet am 25. November

Stadtumbau Bruchköbel kurz vor der Zielgeraden

Hier rollen sie bald, die Einkaufswagen: Von der Tiefgarage können die Kunden des Rewe trockenen Fußes direkt in die Einkaufshalle fahren.
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Hier rollen sie bald, die Einkaufswagen: Von der Tiefgarage können die Kunden des Rewe trockenen Fußes direkt in die Einkaufshalle fahren.

Bruchköbel – Die Kühlregale sind schon geliefert worden. Und auch die Ablage für die Fleisch- und Fischtheke befindet sich bereits im Aufbau. Im Rewe-Markt in Bruchköbels Stadtmitte wird deutlich, dass das Innenstadtprojekt nun langsam auf die Zielgerade einbiegt. Noch knapp fünf Wochen, dann soll der Supermarkt eröffnet werden. Und das heißt, dass die Außenanlage bis zum Eröffnungstermin am 25.

November zumindest größtenteils und die Tiefgarage ganz fertiggestellt sein müssen. Wer derzeit vor dem Supermarkt steht und Richtung Innerer Ring blickt, den könnten Zweifel beschleichen, dass das Eröffnungsziel erreicht wird. „Das wird schon“, zeigen sich Bruchköbels Bauamtsleiter Björn Schutt sowie der Projektleiter Jörg Diemer beim Baustellenbesuch des HA zuversichtlich. Eigentlich ist es ja nicht ihre Baustelle, dennoch sind Rewe-Markt, für dessen Planung der Generalunternehmer Schoofs zuständig ist, und Stadthaus nicht nur durch die Tiefgarage, sondern auch gebäudetechnisch miteinander verbunden. Bis Stadthaus und der davor liegende Stadtplatz fertig sind, wird es freilich noch dauern. März 2022, so lautet nach wie vor das Zieldatum für die Eröffnung des Stadthauses.

Innenwände aus Sichtbeton

Im Inneren bekommt der Besucher bereits fertige Bilder zu sehen. Da die Innenwände sowohl in der Magistrale als auch in den Büros aus Sichtbeton bestehen, wird sich nur noch an den Decken und auf dem Boden etwas tun. In den Büros wird es einen beigefarbenen Wollteppich geben. „Keine Sorge“, reagiert Diemer schnell auf den skeptischen Blick des Reporters. Dabei handele es sich um ein gut zu reinigendes Material, das sehr gut auch in öffentlichen Gebäuden verlegt werden könne. Der Teppich sei schon allein aus akustischen Gründen sehr wichtig, weil er den Hall schluckt, der von den Betonwänden reflektiert wird.

Geradezu majestätisch wirkt die lichtdurchflutete Magistrale, in der die Besucher und Bediensteten des Rathauses einmal über die lange Eisentreppe auf die verschiedenen Ebenen des Stadthauses gelangen werden.

Schienen in der Deckenkonstruktion weisen darauf hin, dass die großen Säle teilbar sind. Das gilt für den Stadtverordnetensaal, der zu zwei Seminarräumen umgestaltet werden könnte, genauso wie für den einen Teil des Veranstaltungssaals im Erdgeschoss. Die zusätzlich entstehenden Räume können von Vereinen aber auch privat bei der Stadt angemietet werden. Kostenlos – wie bisher im Bürgerhaus – wird das Angebot für Vereine jedoch nicht mehr sein, das zeichnet sich bereits jetzt ab. „Wir müssen zumindest einen Teil der laufenden Kosten wieder hereinbekommen“, sagt Bürgermeisterin Sylvia Braun. Dafür aber stehe den Clubs auch eine moderne Veranstaltungstechnik zur Verfügung, die allein rund 160 000 Euro gekostet hat.

Gastronom steht schon so gut wie fest

Kurz vor Vertragsabschluss stehe man auch mit dem neuen Pächter der Gastronomie, sagt Braun. Das Restaurant soll ganztägig (voraussichtlich 10 bis 22 Uhr) öffnen – mit wechselndem Mittagstisch und auch monatlich wechselnder Karte. Sonntags wird man in Bruchköbel auch zum Brunch gehen können. Dafür soll das Lokal am Abend früher schließen.

Riesig wirkt auch die Tiefgarage, deren Boden jetzt beschichtet worden ist. In den nächsten Tagen wird mit der Kennzeichnung der 220 Stellplätze begonnen. (Holger Weber)

Die Gefrier- und Kühltruhen sind schon eingetroffen: Jetzt müssen sie im neuen Rewe-Markt in Bruchköbel bis zum 25. November noch angeschlossen und gefüllt werden.
Der Boden der Tiefgarage ist bereits beschichtet: In Kürze wird damit begonnen die Parkfelder aufzuzeichnen. 220 Autos finden Platz. Bei einer Stellplatzbreite von 2,70 Meter haben es auch SUV-Fahrer nicht schwer einzuparken.
Kommen dem Ziel näher: Sylvia Braun und ihre Chefplaner, Björn Schutt (rechts) und Jörg Diemer.
Lichtdurchflutet: Die großzügige Magistrale empfängt Mitarbeiter und Besucher.

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