Zum Saisonstart im Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein

Neue Hülle für das Bruchköbeler Hallenbad

So soll es einmal aussehen: Das Bruchköbeler Hallenbad bekommt eine neue Außenhülle, die auch die Betriebskosten senken soll.
+
So soll es einmal aussehen: Das Bruchköbeler Hallenbad bekommt eine neue Außenhülle, die auch die Betriebskosten senken soll.

Bruchköbel – Das Bruchköbeler Hallenbad bekommt eine neue Haut. Bis zum Oktober dieses Jahres, wenn die Badesaison startet, soll die energetische Sanierung abgeschlossen sein. Das sehen die Pläne der Stadtverwaltung vor. Optisch wird die neue Fassade derjenigen nachempfunden, die in den 80er Jahren durch die verheerende Explosion bei der Firma Reinelt zerstört worden war.

Große Glasflächen sollen dafür sorgen, dass der Innenraum des Bads noch heller wird. Das Gerüst wurde bereits aufgestellt, in der kommenden Woche sollen die Dachdecker mit den Arbeiten beginnen. Insgesamt sind für die energetische Sanierung der Außenfassade rund 1,1 Millionen Euro vorgesehen. Rund 900 000 steuert das Land Hessen über das sogenannte Kommunale Förderprogramm (KIP) bei, den Rest muss die Stadt selbst tragen.

Freibadbetrieb nicht beeinträchtigt

Der Betrieb des Freibads werde durch die Arbeiten nicht beeinträchtigt, so Armin Reidel von den Wirtschaftlichen Betrieben der Stadt Bruchköbel. Das Freibad sei im Übrigen so weit hergerichtet, dass die Saison losgehen könne, sobald es die Infektionslage es zulasse. „Alles hängt von der Entwicklung der Inzidenz ab, geplant ist Juni“, präzisiert Bürgermeisterin Sylvia Braun. Der Eingangsbereich werde wie im Vorjahr wieder an das DLRG-Gebäude verlegt.

Am Schwimmzentrum wurden in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von Sanierungsmaßnahmen vorgenommen. Bereits 2016 war die Heizungsanlage sowie Kessel und Brenner ausgetauscht worden. In den Folgejahren wurden die Duschen und die Umkleiden neu gestaltet und saniert. Und auch wurde eine neue Filteranlage im Hallenbad installiert. Im vergangenen Jahr wurden die Versorgungsleitungen Wasser, Heizung und Strom sowohl im Hallenbad als auch im nebenstehenden sogenannten Fraktionshaus erneuert. Die Pumpen wurden ebenfalls gegen neue ausgetauscht. Vom Einsatz der neuen energetischen Pumpen, die knapp 60 000 Euro gekostet haben und die vom Bund zu 40 Prozent bezuschusst worden sind, erhofft sich die Stadt eine Reduzierung des Stromverbrauchs um rund 30 Prozent. Zuletzt wurde auch die Filteranlage des Freibads erneuert.  how

So sah es einmal aus: Das Hallenbad vor der Explosion der Firma Reinelt, bei der die Glasfassade zerstört wurde.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare