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Verkehrskreisel in Bruchköbel sollen attraktiver werden

Der Bagger steht schon drauf: Die Arbeiten auf dem Turbokreisel haben jetzt begonnen.
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Der Bagger steht schon drauf: Die Arbeiten auf dem Turbokreisel haben jetzt begonnen.

An der Funktionstüchtigkeit ihres Turbokreisels erfreuen sich die Bruchköbeler bereits seit Jahren, kommt es doch an einer der wichtigsten Kreuzungen der Stadt kaum noch zu Staus, seit die Autos vor dem Viadukt über den Kreisverkehr geführt werden.

Bruchköbel – Klagen gab es jedoch immer wieder über die eher karge Gestaltung der Verkehrsinsel. Das soll sich jetzt ändern. Von heute an beginnen laut einer Mitteilung der Stadtverwaltung die Verschönerungsmaßnahmen. Erste kleinere Arbeiten sind bereits vorgenommen worden.

Und nicht nur der Turbokreisel, sondern auch der Kreisverkehr an der Abfahrt von der B 45 wird im Zuge der Maßnahmen aufgehübscht. „Längst überfällig“ sei die Gestaltung der beiden Kreisverkehre, meint Bürgermeisterin Sylvia Braun (FDP) und zeigt sich mit Blick auf die Pläne eines heimischen Gartenbauunternehmens ganz begeistert: „Ich finde es richtig klasse, das wird gut.“

Bauarbeiten am Kreisel: Verkehrsbeeinträchtigungen erwartet

Als sie noch Fraktionsvorsitzende der FDP war, hatte Brauns Partei bereits den Antrag gestellt, für die Gestaltung der Kreisel Sponsoren zu suchen, um den städtischen Haushalt nicht unnötig zu belasten. Daraus ist jedoch nichts geworden. Man habe keinen gefunden, berichtete sie jetzt.

Deshalb sollen die Arbeiten nun im Zuge der Fertigstellung des Gewerbegebiets Lohfeld gleich mitgemacht werden. Doch auch im Straßenbau hat Schönheit ihren Preis: Am Turbokreisel wird es während der geplanten dreiwöchigen Bauzeit immer wieder vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen kommen, prognostiziert die Stadt.

Fünf Stadtwappen werden integriert

Auf den Flächen im Zentrum der Kreisel soll mit einer ausgewogenen Bepflanzung aus Bodendeckern, Gräsern und Stauden „ein ansprechendes Gesamtbild“ entstehen, wie es sich in anderen Kommunen bereits bewährt habe. Auf dem Turbokreisel werden zusätzlich die fünf Stadtwappen baulich integriert.

„Ich bin sicher, dass wir eine gute Lösung gefunden haben, unsere Visitenkarte am Stadteingang mit diesem Konzept endlich angemessen zu gestalten und bin zuversichtlich, dass wir damit einen neuen Identifikationspunkt für Bruchköbel schaffen können“, so Braun.

Kleiner Spielraum für Gestaltung der Verkehrsinseln

Eine weitergehende bauliche Veränderung – wie vor Jahren mit dem Ideenwettbewerb für die Gestaltung angedacht – sei leider aufgrund der jetzt geltenden gesetzlichen Reglungen nicht möglich. Der Spielraum für die Gestaltung von Verkehrskreiseln ist aus Gründen der Verkehrssicherheit beschränkt.

„Die Gestaltung der Kreisverkehre kommt mit dieser Lösung endlich in Gang und es wurde ein guter Kompromiss gefunden, der hoffentlich allgemein Anklang finden wird“, so die Bürgermeisterin. Die Umgestaltung werde im Rahmen der Fertigstellung des Gewerbegebiets Lohfeld möglich. Hier stünden noch die restlichen Asphaltarbeiten an, die ebenfalls demnächst beginnen sollen.

Reparaturen an Bordsteinen erforderlich

Die Fahrbahndecke in der gesamten Ringstraße muss demnach noch aufgebracht werden. Vorab erfolgten noch kleinere Reparaturen an den Bordsteinen und Entwässerungsrinnen. Um die Anfahrbarkeit für die Gewerbebetreiben zu ermöglichen, erfolgten die vorbereitenden Arbeiten mittels punktueller Fahrbahneinengungen.

Die Asphaltierungsarbeiten selbst werden dann den Plänen zufolge abschnittsweise und teilweise auch am Wochenende erfolgen. So werden ab Anfang November vorbereitende Arbeiten an Bordsteinen und Rinnen und später die Asphaltierungsarbeiten durchgeführt.  how

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