Kabelverlegungsarbeiten der EAM bleiben nicht ohne Folgen

Wege im Wald müssen repariert werden

Einige Wege im Bruchköbeler Stadtwald sind durch die Kabelverlegungen arg ramponiert worden.
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Einige Wege im Bruchköbeler Stadtwald sind durch die Kabelverlegungen arg ramponiert worden.

Um die Versorgung weiterer Gewerbeansiedlungen im Gewerbepark „Zum Fliegerhorst“ in Erlensee sicherzustellen, baut die EAM als regionaler Energieversorger die vorhandenen Stromtrassen aus. Dafür werden aktuell auf einer 8,5 Kilometer langen Trasse vier 20 000-Volt-Mittelspannungskabel von dem vorhandenen Umspannwerk in Bruchköbel-Roßdorf nach Erlensee verlegt.

Bruchköbel – Hintergrund: Google plant am Gewerbegebiet am ehemaligen Fliegerhorst ein Rechenzentrum. Die geplante Trasse verläuft auf der westlichen Seite der B45 in Richtung Hanau und führt im weiteren Verlauf durch den Staatsforst und den Stadtwald Bruchköbel in Richtung Erlensee. Die Arbeiten sollen voraussichtlich Ende April fertig sein.

EAM bemühe sich um schnelle Fertigstellung

„Es ist uns bewusst, dass wir im Waldbereich große Einschränkungen durch Sperrungen und Verschmutzung der Wege für Radfahrer, Läufer und Spaziergänger verursachen“, erklärt Reinhard Stark, Leiter der Netzregion Gelnhausen der EAM. Man bemühe sich um eine rasche Fertigstellung, so Stark.

Die Arbeiten werden in enger Abstimmung mit den Städten Bruchköbel und Erlensee, Hessen Forst, Hessenmobil und den Eigentümern landwirtschaftlicher Flächen durchgeführt. Zur Beachtung der naturschutzrechtlichen Auflagen wurde eine ökologische Baubegleitung beauftragt. „Leider sind durch die Arbeiten derzeit erhebliche Schäden an den bestehenden Waldwegen entstanden, stellt die Bruchköbeler Bürgermeisterin Sylvia Braun (FDP) bei einem Ortstermin mit Bedauern fest.

Braun: „Alle Wege werden wiederhergestellt.“

Sie betont: „Die Zusage der EAM als einer unserer zuverlässigen Vertragspartner hat selbstverständlich Bestand, dass alle Wege wieder so hergestellt werden, wie dies vor den Baumaßnahmen der Fall war. Als kurzfristige Maßnahme für die Besucher des Bruchköbeler Waldes hat die EAM nun zugesagt, einzelne Strecken bereits vor Abschluss der Bauarbeiten instand zu setzen. Dies begrüßen wir natürlich sehr.“

Nach Fertigstellung der neuen Stromtrassen ist geplant, im Sommer das Umspannwerk in Bruchköbel-Roßdorf zu erweitern und eine weitere Stromtrasse mit zwei Mittelspannungskabeln über die Landwehr in Richtung Erlensee zu verlegen. Grundsätzlich werden die Stromtrassen der EAM redundant aufgebaut, damit im Störungsfall über andere Kabelabschnitte versorgt werden kann.

Mit Fertigstellung des Ausbaus sei das Stromnetz in der Region für die steigenden Anforderungen der Zukunft gerüstet. Die EAM steigere damit noch einmal die jetzt schon überdurchschnittlich hohe Versorgungssicherheit in ihrem Stromnetz.  (mcb)

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