Corona-Krise

Experten im Videochat: Kreis bezuschusst Beratung für Solo-Selbständige und Mittelstand 

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Der Kreis stellt Beratungen zur Verfügung.

Um die Selbstständigen und mittelständischen Unternehmen im Kreis während der Corona-Krise zu unterstützen, möchte man nun Beratungen bezuschussen. 

„Das Referat Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises möchte im Zusammenwirken mit dem Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Wirtschaft (RKW) Hessen und das angeschlossene Beraternetzwerk mittelständische Unternehmen und Selbständige in der aktuellen Situation unterstützen“, informiert Kreisbeigeordneter und Wirtschaftsdezernent Winfried Ottmann. 

In zahlreichen Gesprächen während der vergangenen Tage und durch die rasante Entwicklung der wirtschaftlichen Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Epidemie zeichne sich in aller Deutlichkeit ab, wie sehr viele Unternehmen jetzt und sehr kurzfristig Unterstützung brauchten. Das Referat Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises habe sich in den vergangenen Tagen darum bemüht, für alle betroffenen Solo- und Kleinunternehmen, aber auch für kleinere mittelständische Betriebe bis 250 Beschäftigte professionelle Ansprechpartner zu finden, die eine Perspektivberatung anbieten können. 

Austausch der Unterlagen erfolge per E-Mail

Das gesamte Verfahren laufe online, dadurch schnell und unkompliziert. Nach dem Zurückmailen des unterschriebenen Angebots muss der Kunde den Kostenbeitrag überweisen. Das RKW Hessen beauftragt unmittelbar nach Eingang des unterschriebenen Angebots und der Vorkasse einen Berater aus seinem Netzwerk mit der Durchführung der Beratung. Dabei werde auch das Regionalitätsprinzip soweit möglich beachtet, auch für den Fall, dass zu einem späteren Zeitpunkt weitere Unterstützung notwendig wird. Anschließend erhält der Kunde kurzfristig einen Anruf des betreuenden Beratungspartners. Aufgrund der Corona-Problematik werden die Gespräche ausschließlich telefonisch oder per Videokonferenz (soweit technisch möglich) durchgeführt.

 Der Austausch von Unterlagen erfolgt per E-Mail. Es werde zunächst die aktuelle Situation im Betrieb besprochen (insbesondere Liquidität, Auslastung, spezifische Belastungen, Betroffenheit Pandemie-Anordnungen). Es werden mögliche Hilfen (Kurzarbeitergeld, Förderkredite, Bürgschaften, Zuschüsse, aber auch kurzfristige Einsparmöglichkeiten) passgenau beleuchtet und entsprechende Empfehlungen gegeben. Alle Empfehlungen, die das Unternehmen erhält, werden auch in einem Kurzbericht festgehalten, der per E-Mail mit allen notwendigen Hinweisen und Links zu den empfohlenen Maßnahmen oder Anträgen direkt an das Unternehmen geht. 

Weitere Beraterunterstützungen sollen möglich sein

„Wir haben uns für eine Zusammenarbeit mit dem RKW entschieden, weil das RKW sehr eng mit dem Hessischen Wirtschaftsministerium und vielen Fördermittelgebern zusammenarbeitet und deshalb für die heimischen Unternehmer der richtige Ansprechpartner sein kann. Gleichzeitig bemühen wir uns auch darum, dass die Beratungskosten bezuschusst werden“, so Ottmann. 

Die Kosten für die entsprechenden Beratungen sind gestaffelt nach Unternehmensgröße und Anzahl der Beschäftigten. Nach Inanspruchnahme der Soforthilfe kann auch zur langfristigen Absicherung weitere Beraterunterstützung, teilweise mit öffentlicher Förderung, erfolgen. 

Interessierte Unternehmer können beim RKW Hessen per E-Mail anperspektive@rkw-hessen.de oder auf der Internetseite Unterstützung erfragen ebenso steht das Referat für Wirtschaft, Arbeit und digitale Infrastruktur auf der Website des Main-Kinzig-Kreises für weitere Informationen zur Verfügung.  

Quelle: Hanauer Anzeiger

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